Invasion

21. Oktober 2008 · 12:54
von OJ

Am vergangenen Samstag waren Jan, Sumire und Karsten bei mir und wir haben die Technik für die Aufnahme der Sprechproben und später der eigentlichen Dialoge aufgebaut. Damit geht’s nun endlich los, irgendwie. Zumindest war das — also vor allem das verbindliche Planen des Termins vor einer Woche — die letzte Hürde, endlich die Einladungsmails rausschicken zu können. Die stand als einziges hinter der sich endlos hinziehenden Dauerhürde, also eher ein Hügel oder so, das Drehbuch endlich sprechprobentauglich zu bekommen. (Ja, liebe Ich-bin-seit-Februar-erst-im-Herbst-zum-Lesen-gekommen-Korrekteure, ich schaue Euch an. ;) Und mich selbst natürlich auch, der ich erstmal lieber Bücher über sowjetische Arbeitslager gelesen habe.)

Die Rückmeldungen der potentiellen Sprecher sind zwar noch recht wenige, aber ein paar Termine habe ich schon vereinbart und mit Karsten und Meike* schon Spontan-Sprechproben durchgeführt. Das fand ich schauspielerisch schon mal sehr positiv, ich hatte immer etwas Angst, dass „Laienschauspieler“ automatisch „GZSZ-Niveau“ bedeuten würde.

Vor allem habe ich aber aus diesen Sprechproben schon mal was gelernt, und ich meine nicht nur die Bedienung der Technik. Es wäre auch enorm wichtig, dass die Sprecher ungefähr wissen, was sie sprechen wollen oder glauben, sprechen zu können. Trotzdem — und ich glaube, das ist das Allerwichtigste — muss ich mir Gedanken machen, wie ich mir die Charaktere vorstelle, und irgendwie lernen, dem Vorsprechenden möglichst schnell anzusehen (bzw. -hören), was er oder sie am besten sprechen könnte.

Meine To-Do-Liste momentan:

  • Soundbeschreibung der Orte und Szenen schreiben
  • Blog-Design (I mean, look at this)
  • Drehbuch für Folgen 3 – 6 überarbeiten
  • und natürlich: Sprechproben veranstalten (und, wie’s aussieht, wegen Terminen nachhaken)

Aber soll ich Euch was sagen? Es macht Spaß, gerade keine Freizeit zu haben.

Und ein bisschen Statistik: 55 Einladungen, 3½ vereinbarte (noch offene) Termine, 4 allgemeine Zusagen, 3 zeitliche/logistische Problemfälle, 2 durchgeführte Sprechproben, 2 Absagen

Letzter Film: „Peter’s Friends“ auf DVD, letzten Samstag mit Meike nach ihrer Sprechprobe.

  1. * Nicht zu verwechseln mit Moigge. (Ich werde versuchen, so lange wie möglich durch alberne Spitznamen die Nennung von semi-anonymisierten Namen à la „Oliver H.“ zu vermeiden.)

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