Another brick (ii)

25. Februar 2009 · 17:04
von OJ

Nachdem ich beim letzten Mal die rohen Aufnahme-Takes vorgestellt habe, geht es heute weiter mit dem Rohschnitt, den ich dann am Tag nach der Aufnahme (25. Januar) hergestellt habe.

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Kategorie: Mix
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Just one ping

25. Februar 2009 · 07:18
von OJ

Es ist nicht so, dass wir uns beim Bergfest* hemmungslos besoffen hätten und jetzt eine Woche lang im Bett verbringen müssten. Tatsächlich war Meike am Wochenende daheim im Ländle, so dass wir nichts aufgenommen haben, worüber wir hätten berichten können,** und ich habe bei meinem „echten“ Job gerade so viel zu tun, dass ich neben den Abstimmungstätigkeiten mit Jan zum Sounddesign auch keine Muße habe, irgend etwas „was ich schon immer mal erzählen wollte“ zu bloggen.

Aber zum Glück <pütz>hab ich da schon mal was vorbereitet</pütz>, deshalb gibt es heute nachmittag Teil 2 der Soundmix-Serie.

  1. * Der Klarheit halber: Dass wir überhaupt „Bergfest“ hatten, ist mir erst abends beim Posten der Statistik aufgefallen und es hatte genau gar keine festiven Konsequenzen.
  2. ** Die reine Information „Wir haben x Seiten aufgenommen“ wird ja auch zunehmend uninteressant.
Kategorie: Allgemeines
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Bergfest

15. Februar 2009 · 21:22
von OJ

Heute: 10,5 Seiten (6,5 % des Drehbuchs) in 4 Stunden (also etwas über 2,5 Seiten pro Stunde) mit zwei Gastsprechern, womit wir bei insgesamt 67,5 Seiten oder — ta-daa — 50 % des Drehbuchs angekommen sind.

Ich merke aber, dass ich diesen „Mittelpunkt“ der Aufnahmen mit einem lachenden und einem weinenden Auge (um mal ein altes Klischee zu bemühen) betrachte, denn die Aufnahmen machen einen fürchterlichen Spaß,* und das vor allem wegen der Geselligkeit. Und mit der irgendwann** anstehenden Beendigung der Sprachaufnahmen geht es dann in den Mix — im Gegensatz zum Drehbuchschreiben mache ich das dann zwar nicht ganz allein, aber es wird doch zu sehr großen Teilen daraus bestehen, dass Jan und ich mit Kopfhörern an unseren Rechnern sitzen und einander E-Mails schicken.

Aber das nur am Rande. Half-way, baby, yeah!

  1. * Was ja nicht im Widerspruch zur andernorts vielleicht geäußerten Anstrengung steht.
  2. ** Aktuelle Schätzung: Mitte April
Kategorie: Sprachaufnahmen
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Another brick (i)

12. Februar 2009 · 19:11
von OJ

In dieser kleinen Serie aus einer noch unbestimmten Anzahl von Einträgen wollen wir Interessierte ein wenig an der Entwicklung des Mixes teilhaben lassen; auch, damit es endlich mal was zu hören gibt. Wir machen das am Beispiel der ersten Szene und beginnen heute ganz vorn, nämlich — o Wunder — mit den Sprachaufnahmen.

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Kategorie: Mix
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24-bit mind

9. Februar 2009 · 18:43
von OJ

Es gibt den relativ unklaren* Plan, die Musik über den Verlauf der sechs Folgen im Einklang mit der Geschichte stilistisch fortschreiten zu lassen. Da meine Anforderungen an die Musik sehr zu Christians Leidwesen bisher vor allem in Richtung „Mach mal was, dann sag ich dir, ob’s mir gefällt“ gingen, bin ich gerade dabe, meine Gedanken zur Musik irgendwie zu strukturieren, wie ich neulich ja schon mal schrieb.

Und ich bin zwar noch bei weitem nicht fertig, aber in Ermangelung irgendwelcher formellen Ahnung von Musik — ich weiß, dass „Moll“ traurig klingt, aber wüsste nicht, woran ich es erkennen sollte; das Niveau in etwa — schaue ich momentan einfach mal, wie ich das Problem erfassen kann. Deshalb habe ich jetzt eine graphische Übersicht über die sechs Folgen mit der zeitlichen Position der einzelnen Musikstücke und seit vorhin, sehr zu meinem eigenen Entsetzen, eine zehnstufige Skala des Stilverlaufs. Ich musste selbst etwas den Kopf darüber schütteln, aber ich fürchte, so funktioniert mein Hirn einfach.

  1. * Ich hätte fast geschrieben „vage formulierten“, aber das würde nicht stimmen. Der Plan ist ziemlich klar formuliert — auf jeden Fall klarer, als ich hier jetzt schreiben möchte –, nur ist noch völlig offen, wie sich das dann genau auswirkt.
Kategorie: Vorbereitung
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Etappensieg: Details

9. Februar 2009 · 10:44
von OJ

Hmm, irgendwie war ich gestern nach 12 Stunden doch etwas fertig, wie mir gerade scheint, wenn ich das nochmal lese.

Die eigentliche Aussage ist da irgendwo unauffällig in der Mitte des Bandwurmsatzes verborgen und auch nur angedeutet: Ich habe jetzt die geschnittenen Dialoge für die gesamte Folge 1 auf der Platte, nur ohne die letzten eindreiviertel Minuten und mit ca. 20 Sekunden Temporärdialog, für die noch die endgültigen Sprecher aufgenommen werden müssen.

Diese 1:45 Minuten am Ende werden, anders als gestern abend noch vermutet, übrigens nicht am kommenden Sonntag aufgenommen werden, sondern erst am 1. März, aber das beeinflusst den nach wie vor nur grob schätzbaren Erscheinungstermin von Folge 1 vermutlich überhaupt nicht.

Am Sonntag wird aber trotzdem was aufgenommen, nur halt nicht die Szene 1-19b.

Kategorie: Sprachaufnahmen
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Etappensieg

8. Februar 2009 · 22:12
von OJ

Wir haben heute wieder ordentlich was geschafft*, nämlich bis auf ca. 3 Seiten den Rest von Folge 1. Die zusammengeschnittenen Szenen — nach wie vor ohne Soundeffekte — dauern zusammen 21,5 Minuten, wobei noch ca. 1:45 fehlen, die am kommenden Sonntag, 15.2., aufgenommen werden, wenn alles klappt. Dann fehlen nur noch fünf Zeilen oder so („Nachrichtensprecher“ und „Reporter“), für die wir allerdings zwei Sprecher brauchen, die noch nicht feststehen.

  1. * Für die Statistikfreunde: 17,5 Seiten, 11 % des Drehbuchs, in 7 Stunden inkl. kurzer Mittagspause, also wieder 2,5 Seiten pro Stunde; diesmal ohne Gastsprecher; insgesamt also ca. 67 Seiten oder 43 % des Drehbuchs.
Kategorie: Sprachaufnahmen
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Before I forget

8. Februar 2009 · 09:57
von OJ

Die „Actionszene“, die wir letzte Woche aufgenommen haben, gefiel mir so gut — schon beim Read-through, aber bei der echten Aufnahme besonders –, dass ich den „Showdown“ noch etwas erweitern will. Die jetzige Version wirkte schon immer etwas kurz und simpel, und ich habe schon eine grobe Idee für etwas mehr Spannung an der Stelle. Und seitdem ich letzten Dienstag den Schnitt der Actionszene fertiggstellt habe, habe ich auch den Mut, das tatsächlich zu schreiben. Der eigentliche Showdown ist eher verbaler Natur, den werde ich bei der Gelegenheit auch noch mal anfassen.

Und auch wenn ich dank Wirtschaftskrise und Konjunkturpaket II demnächst, wie’s aussieht, einen Tag die Woche mehr Zeit (und etwas weniger Geld) habe, kommt das dann erst, wenn ich die ganzen Aufgaben eigentlich schon fertig haben muss.

Kategorie: Sprachaufnahmen
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Have a break

7. Februar 2009 · 19:07
von OJ

Man könnte dieses Blog lesen und denken, dass zwischen den Aufnahmeterminen am Wochenende nichts passiert, weil ja alle Einträge momentan nur von den Aufnahmen handeln und zwischen Samstag und Montag abend geschrieben werden. Das wäre aber nur bedingt richtig. Natürlich machen wir unter der Woche so Dinge wie arbeiten bzw. studieren und haben vielleicht sogar abends noch etwas Privatleben, aber es gibt da trotzdem noch ein paar relativ unmerkliche Nebenschauplätze.

Zum einen kostet die Vorbereitung eines Aufnahmetermins — diese Woche erst am Sonntag, weshalb ich die Zeit für das Schreiben dieses Eintrags auch schon gleich von meiner Frei- oder Schlafenszeit abziehen kann –, die aus dem Zusammensuchen der nötigen und der möglichen Szenen besteht; also den Szenen, die am nächsten Tag aufgenommen werden müssen, weil sonst die Gastsprecherkombination nochmal koordiniert und eingeladen werden muss, und den Szenen, die mit den anwesenden Hauptrollen außerdem noch, ohne Gastsprecher, aufgenommen werden könnten, wenn wir mit den Muss-Szenen schnell fertig sind und noch Lust und Zeit haben.* Dazu gehört auch, dass ich all diese Szenen nochmal lese und mir genau vorstelle, was dabei eigentlich passiert (über das, was man am Ende hört, hinaus), weil ich garantiert ein paarmal gefragt werde und das Schreiben des Drehbuchs inzwischen zu lange her ist, um alles sofort aus dem Ärmel schütteln zu können, wie ich bei den letzten Malen peinlich berührt feststellen musste.

Nach den Aufnahmen bin ich dann noch zwei oder drei Abende damit beschäftigt, die besten Takes einer Szene bzw. der Teile einer Szene zu finden, um Regie-Gelaber am Anfang und am Ende zu bereinigen und zu einer kompletten Szene zusammenzuschneiden. Dabei gibt es dann gelegentlich einzelne Worte oder Sätze, die dann doch in anderen Takes (oder bei gesonderten Nach-Aufnahmen) besser waren, was dann sehr filigranen und relativ zeitaufwendigen Feinschnitt erfordert. Dafür ist das Ergebnis dann aber natürlich umso befriedigender.

In der vergangenen Woche hatte ich darüber hinaus noch zwei Gastsprecher zu, äh, Gast, wobei beide Aufnahmen von technischen Problemen geplagt waren: In einem Fall hatte sich ein fieses Krächzen in die Aufnahme geschlichen, das Jan aber mittels eines eigentlich für alte Schallplatten gedachten Filters größtenteils entfernen konnte, im anderen ließ sich die externe USB-Soundkarte** erst gar nicht zum Arbeiten bewegen, und nachdem das wieder ging, war das Aufnahmeprogramm verwirrt, was sich zwar mit einem einfachen Handgriff wieder geradebiegen ließ, den mir Jan aber erst zwei Tage später zeigen konnte — nämlich heute, als wir eine Not-Technikstreichelsitzung an unserem eigentlich-freien-Tag eingelegt haben.

Die zweite Hälfte der Eigentlich-war-mit-der-Technik-ja-doch-alles-in-Ordnung-Sitzung heute nutzten wir dann für das weitere Planen der Soundeffekte, wobei u.a. herauskam, dass es eigentlich sehr sinnvoll wäre, wenn ich jeden notwendigen Soundeffekt im Detail aufzähle und benenne, ganz besonders diejenigen, die zur eigentlichen Handlung gehören („Cue-Effekte“), also Tastenklicks, Türen, Schritte usw. usf.

Auch touchiert haben wir dabei das Thema Musik, über das ich wiederum letzte Woche mit Christian semi-intensiv am Telefon gesprochen habe und zu dem ich in der vergangenen Woche auf etlichen Bahnfahrten und in einem Wartezimmer diverse Notizen zur Struktur gemacht habe, was mir immer wieder das bekannte Elvis-Costello-Zitat „writing about music is like dancing about architecture“ in den Sinn brachte.

Ja, ich glaube, das sind jetzt alle Dinge, die hier im Hintergrund noch laufen, ohne dass ich bisher den Nerv hatte darüber zu bloggen. Natürlich koordiniere ich auch weiterhin Gastsprecher-Termine, wobei das langsam etwas Struktur zu bekommen scheint.

  1. * Letzteres ist morgen konkret etwas unwahrscheinlich, da wir ca. 20 Seiten Muss-Szenen haben, war aber an den zwei ganztägigen Terminen im Januar unsere Hauptbeschäftigung.
  2. ** Auf diesem Bild als der kleine Kasten oberhalb der roten Kabelschlaufe zu sehen.
Kategorie: Allgemeines
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