Hörspiele und bunte Bilder

8. Januar 2010 · 00:08
von Don

So langsam nimmt die Sache Form an.
Wie Jan ja mal erwähnte, ist einfaches Stereo für Waschlappen, nein, das muss, wenn schon, in 5.1, oder 11.1 oder was auch immer abgemischt werden.
Na gut, dachte ich mir damals. Vielleicht ’n bisschen übertrieben, aber hey, ist schon irgendwie cool.

Wie auch schon erwähnt, wird zu diesem Zweck für jede einzelne Szene eine grobe 3-D-Skizze angefertigt, in die dann Verknüpfungen zu den Sounddateien gesetzt werden, dann animiert man das ganze und lässt da entsprechend die virtuellen Puppen tanzen.

So war der Plan.

Mittlerweile sind wir bei dem Detailgrad „Sone Tür hat doch Türangeln, oder? Dann programmier ich da halt welche rein. Ich weiß, dass man die nicht sieht. Aber das gehört so. Außerdem sieht’s schick aus.“ angekommen.
Ich bin nicht sicher, wohin das noch führen wird, aber wenn die Kurve anhält, können wir nächstes Jahr einen (sehr rudimentären) Trickfilm rausbringen.
Ist das Sinn der Sache?
Hm. Ich weiß nicht…

Aber es macht Spaß!

Kategorie: Mix
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Sweet dreams are made of this

5. Januar 2010 · 23:12
von OJ

Vor nur knapp 10 Monaten hatte ich erstmals davon erzählt, dass ich nicht ganz glücklich mit der Folgen-Aufteilung des ursprünglichen Drehbuchs vom Jahreswechsel 2008/2009 war. Den Schnitt zwischen Folge 5 und 6 nach vorne zu verlegen, um einen emotionalen „Beat“ besser auszunutzen, halte ich nach wie vor für eine gute Idee, bloß war damit Folge 5 extrem lang und Folge 6, gerade im direkten Vergleich, viel, viel zu kurz.

Ein Erweitern des Showdowns in Folge 6 war zwar möglich, aber nicht in einem Umfang, der dieses Missverhältnis wieder ausgeglichen hätte. Das war auch ein Grund, weshalb ich das Umschreiben, das ich mir im März vorgenommen und über Ostern skizziert hatte, erst am 12. November tatsächlich zu Ende gebracht habe.

Gestern abend habe ich dann mal die ja nun sehr weit fortgeschrittenen Aufnahmen der Folgen grob zusammengeschnitten und mir mal die Längen der einzelnen Folgen angeschaut.* Das Ergebnis war eher niederschmetternd:
Folge 1: voll im Plan
Folge 2: erstaunlich lang
Folge 3: eher kurz, aber noch okay
Folge 4: im Plan
Folge 5: unglaublich lang trotz teils schmerzhafter Kürzungen
Folge 6: viel zu kurz**

Trotzdem habe ich das gerade als dringendstes auf der To-Do-Liste stehende Durchhören der bisherigen Folgen heute beendet, und dabei fiel mir auf, dass die Breaks zwischen den Folgen 3/4 und 4/5 eigentlich gar nicht so fix sind und mit etwas Schnippelei habe ich jetzt eine Folge 1, die unverändert voll im Plan ist, und danach Folgen 2 bis 5 die alle fast genau gleichlang sind.

Die Länge der Abschlussfolge bleibt unklar — und das Einfügen von Handlungs-Geräuschen und Übergangsmusik wird das wie gesagt alles auch nochmal merklich verändern –, aber wenn ich gleich ins Bett gehe, werde ich wenigstens nicht mehr das Gefühl haben, dass der erste Gedanke der Hörer am Ende der letzten Folge sein wird: „Oh, die ist jetzt aber ganz schön kurz.“

  1. * Da das Timing noch absolut nicht endgültig ist und bestimmt noch Veränderungen im Minutenbereich nach sich zieht, halte ich mich mit konkreten Zahlen mal zurück. Als Größenordnung: Für die ursprüngliche Vermutung, 27 Seiten pro Folge müssten ja eigentlich ungefähr 27 Minuten entsprechen, brauche ich mich noch nicht zu schämen.
  2. ** Ein Effekt, der dadurch verstärkt wurde, dass noch mindestens 5 Minuten für diese Folge am Samstag aufgenommen werden müssen. Auch was für Folge 5, aber dafür gibt es schon temporäres „Füllmaterial“.
Kategorie: Schnitt
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This one time

3. Januar 2010 · 20:07
von OJ

Und schon wieder ein Silvester hinter uns. Wenn mir das vor sechs Jahren einer erzählt hätte…

Momentan sitze ich gerade irgendwo zwischen ungläubig und ehrfürchtig vor dem Verzeichnis mit den vorläufigen Mixen pro Szene und sehe fasziniert, dass nur noch zehn Szenen unvollständig sind.

Fünf davon werden wir am kommenden Samstag in unserer letzten ernstzunehmenden Session (zwei Hauptsprecher, Jan und ich) aufnehmen und eine weitere am Tag danach nach Feierabend, nur ich und der Kollege Gastsprecher. Noch eine muss ich nur noch von Jan gegenhören lassen, weil ich da mal kurz selbst was spreche. Bleiben noch drei. Für die sind die Termine zwar noch nicht ganz klar, aber die Sprecher können sich unserem Zugriff nicht wirklich entziehen.

In diesem Zusammenhang könnte ich mich demnächst daran erinnern, dass der ursprüngliche Anlass dieses Hörspiel zu produzieren der war, dass uns das Aufnehmen des Hörspiels für Ina damals so einen Spaß gemacht hatte. Gemeint war damit aber eigentlich immer nur der Tag der Sprachaufnahmen; alles was danach folgte, war richtige Arbeit (die noch dazu fast ausschließlich Jan gemacht hat).

Was für eine gruselige Vorstellung.

Kategorie: Sprachaufnahmen
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