Newsticker

14. Dezember 2013 · 10:19
von Jan

Die Musik ist durch! Ich glaube, ich mache einfach weiter mit Musik, bis OJ wieder Material zum Bearbeiten für mich hat.

Kategorie: Allgemeines  Mix

Noch eins übrig

14. Dezember 2013 · 00:00
von Jan

Laut meinen Unterlagen fehlt mir nun noch ein Musikstück für Folge 4, dann bin ich mit dem Vertonen fertig! Da ich noch einige Tage dieses Jahr zur Verfügung habe, glaube ich, daß ich innerhalb meines gesetzten Zeitplans bleiben werde.

Der Arbeitsabschnitt, der die Musik beinhaltet, ist wohl der kreativste im ganzen Projekt. Jede Folge enthält neue musikalische Experimente. Dabei geht es nicht so sehr um höhere Qualität sondern eher um Andersartigkeit. Wahrscheinlich sehe ich die Arbeit am Projekt inzwischen als Entdeckungsreise, um nach den vielen sich wiederholenden Tätigkeiten nicht in Eintönigkeit zu verfallen.

In Folge 3 gab es schon den Versuch, Musik innerhalb einer Szene unterzubringen. Interessanterweise hatte ich das Gefühl, daß der Musikstil innerhalb der Szene anderen Regeln gehorcht als die für eine Folge vorgegebenen für Musikstücke zwischen den Szenen. Da wäre zum Beispiel die Vermeidung von Motiven, um den Zuhörer nicht zu sehr auf die Musik zu lenken. Eine andere Sache ist das Timing, das sich komplett dem Szenentiming unterordnen muß. Daher nehme ich diese Stücke komplett in Echtzeit und ohne Metronom auf. Auf diese Weise fühlt sich die Musik für mich lebendiger an.

Folge 4 enthält nun auch solche Elemente, wie oben beschrieben, und daher mehr Musik als ursprünglich geplant. Schauen wir mal, was sich für Folge 5 anbietet…

Kategorie: Allgemeines  Mix

Prozedurale Sounds – Kann man sowas kaufen?

11. Dezember 2013 · 22:00
von Jan

Ich habe neulich mal im Internet nach Neuerungen im VST-Sektor gesucht, namentlich Plugins. Dabei stieß ich auf einen kommerziellen Anbieter, der mit VST-Plugins für Wind-, Regen- oder Schrittgeräusche wirbt.

Das Konzept erinnerte mich spontan sehr stark an meinen eigenen Ansatz und meine eigenen Lösungen, nur eben benutzerfreundlich. Allerdings werden die Plugins zu einem Preis angeboten, der locker zehnmal höher ist als das, was ich dafür bezahlen würde. Damit zielt das Ganze offensichtlich auf den professionellen Sektor ab.

Ich finde nur interessant, die zugrundeliegende Technik zu kennen, um beurteilen zu können, daß diese Preise eigentlich nicht gerechtfertigt und nur ein weiteres Beispiel dafür sind, daß hier die Unbedarftheit/Unwissenheit der potentiellen Kunden ausgenutzt wird, um Geld zu verdienen. Und es scheint ebenfalls ein Beispiel dafür zu sein, daß versucht wird, durch einen hohen Preis hohe Qualität zu suggerieren.

Allgemein ist inzwischen wohl Zeit ein so kostbares Gut geworden, daß wir lieber viel Geld für etwas ausgeben als Zeit darin zu investieren, es selbst herzustellen. Aber läßt sich so leicht sagen, welche Version die höhere Qualität besitzt?

Endtrack 4

10. Dezember 2013 · 22:00
von Jan

Bei allen bisher produzierten Endtracks für die Folgen, habe ich mir das fertige Produkt hinterher unendlich viele Male, oft bei ungesunder Lautstärke, über Kopfhörer angehört. Neben dem Umstand, daß ich es einfach cool fand, zumindest zum Zeitpunkt der Fertigstellung, achte ich dabei auf Details, um zu prüfen, ob mich irgendetwas nach dem 20. oder 30. Mal Durchhören langsam nervt. Meistens ändere ich dann aber höchstens etwas an der Lautstärke, oder ich ändere gar nichts, weil ich einfach zu bequem bin, oder ich habe den aktuellen Zustand schon zu sehr liebgewonnen.

Jetzt ist der vierte Endtrack fertig, und es ist wieder so, daß das Ergebnis irgendwie anders klingt als ich es mir zuvor vorgestellt hatte. Die Endtracks sollen eigentlich die Verbindungsstücke zu den Musikstilen der einzelnen Folgen sein, aber bei Folge 4 frage ich mich, ob der Übergang zu Folge 5 zum dort geplanten Musikstil paßt. Ich wollte zu einem ethnischen Touch wechseln, aber im Augenblick weiß ich nicht so recht, ob das zu der Geschichte wirklich paßt.

Aus dem obengenannten Grund ist der vierte Endtrack gewissermaßen ein „Problemkind“ für mich: ich kann ihn nicht so recht genießen, weil er ein wenig experimentell klingt. Wahrscheinlich liegt das daran, daß ich den Charakter des allerersten Musikstücks (eigentlich das zweite) endlich verarbeiten wollte. Dieser Charakter bringt es aber mit sich, daß tragende Motive nicht mehr so gut eingepaßt werden können. Für einen Endtrack brauche ich aber ein tragendes Motiv. Daher stellt das jetzige Produkt den besten Integrationsversuch eines solchen Motivs dar.

Ich finde es erstaunlich, wieviel ich inzwischen über die eingesetzte Musik nachdenke, bevor ich arrangiere. Am Anfang war es eher faszinierend, auszuprobieren, was mit den verfügbaren Instrumenten möglich ist. Demgegenüber plane und konzipiere ich die Musik heutzutage mehr. Das ist aber vermutlich eine logische Entwicklung, je mehr Resultate existieren, weil ich zum einen meine Möglichkeiten besser kenne, und zum anderen sollen alle Teile mehr oder weniger zusammenpassen und trotzdem nicht zu ähnlich klingen. Außerdem soll die Musik die Geschichte stützen und ihr ein Gesicht verleihen. Das tut sie zwar unweigerlich, aber wie sie das tut, muß ich mir eben überlegen.

Wie zielführend meine Gedanken zur eingesetzten Musik sind, weiß ich nicht, aber worauf ich so achte, habe ich ja bereits in meiner Miniserie zum Thema Musik beschrieben. Jedenfalls bin ich erst einmal froh, einen neuen Meilenstein setzen zu können.

Kategorie: Allgemeines  Mix