Nebeneffekte

20. September 2009 · 20:29
von Don

Auch schön, dass die Sachen, die man so in seiner Freizeit macht, irgendwann mal einen Nutzen haben.
In der Form hatte ich mir das allerdings nicht wirklich vorgestellt. Bekanntermaßen – bzw. für die, die mal die Besetzungsliste angeguckt haben – heißt der Charakter, den ich spreche Zbigniew Lubinski. Ganz fürchterlich auszusprechen und noch viel blöder zu schreiben.
In meinem ach so tollen Job als CCA muss ich regelmäßig Vor- und Nachnamen der Kunden erfragen, was gerade bei ausländschen Namen regelmäßig zu “Können Sie mir das bitte mal buchstabieren?” führt. Mein Lieblingsland hier ist und bleibt Indien.
Als dann jemand anrief, der, dem Akzent nach zu urteilen, eher so aus der russischen Ecke kam und meinte sein Vorname sei Zbigniew, musste ich mir a) ein Grinsen aus der Stimme verkneifen und dann war der gute Mann doch einigermaßen verdutzt als ich auf seine Frage, ob er das buchstabieren solle, äußerst flüssig Z-B-I-G-N-I-E-W runterspulte.
Die Verwirrung in der Stimme war super.

Just one ping

25. Februar 2009 · 07:18
von OJ

Es ist nicht so, dass wir uns beim Bergfest* hemmungslos besoffen hätten und jetzt eine Woche lang im Bett verbringen müssten. Tatsächlich war Meike am Wochenende daheim im Ländle, so dass wir nichts aufgenommen haben, worüber wir hätten berichten können,** und ich habe bei meinem “echten” Job gerade so viel zu tun, dass ich neben den Abstimmungstätigkeiten mit Jan zum Sounddesign auch keine Muße habe, irgend etwas “was ich schon immer mal erzählen wollte” zu bloggen.

Aber zum Glück <pütz>hab ich da schon mal was vorbereitet</pütz>, deshalb gibt es heute nachmittag Teil 2 der Soundmix-Serie.

  1. * Der Klarheit halber: Dass wir überhaupt “Bergfest” hatten, ist mir erst abends beim Posten der Statistik aufgefallen und es hatte genau gar keine festiven Konsequenzen.
  2. ** Die reine Information “Wir haben x Seiten aufgenommen” wird ja auch zunehmend uninteressant.
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Have a break

7. Februar 2009 · 19:07
von OJ

Man könnte dieses Blog lesen und denken, dass zwischen den Aufnahmeterminen am Wochenende nichts passiert, weil ja alle Einträge momentan nur von den Aufnahmen handeln und zwischen Samstag und Montag abend geschrieben werden. Das wäre aber nur bedingt richtig. Natürlich machen wir unter der Woche so Dinge wie arbeiten bzw. studieren und haben vielleicht sogar abends noch etwas Privatleben, aber es gibt da trotzdem noch ein paar relativ unmerkliche Nebenschauplätze.

Zum einen kostet die Vorbereitung eines Aufnahmetermins — diese Woche erst am Sonntag, weshalb ich die Zeit für das Schreiben dieses Eintrags auch schon gleich von meiner Frei- oder Schlafenszeit abziehen kann –, die aus dem Zusammensuchen der nötigen und der möglichen Szenen besteht; also den Szenen, die am nächsten Tag aufgenommen werden müssen, weil sonst die Gastsprecherkombination nochmal koordiniert und eingeladen werden muss, und den Szenen, die mit den anwesenden Hauptrollen außerdem noch, ohne Gastsprecher, aufgenommen werden könnten, wenn wir mit den Muss-Szenen schnell fertig sind und noch Lust und Zeit haben.* Dazu gehört auch, dass ich all diese Szenen nochmal lese und mir genau vorstelle, was dabei eigentlich passiert (über das, was man am Ende hört, hinaus), weil ich garantiert ein paarmal gefragt werde und das Schreiben des Drehbuchs inzwischen zu lange her ist, um alles sofort aus dem Ärmel schütteln zu können, wie ich bei den letzten Malen peinlich berührt feststellen musste.

Nach den Aufnahmen bin ich dann noch zwei oder drei Abende damit beschäftigt, die besten Takes einer Szene bzw. der Teile einer Szene zu finden, um Regie-Gelaber am Anfang und am Ende zu bereinigen und zu einer kompletten Szene zusammenzuschneiden. Dabei gibt es dann gelegentlich einzelne Worte oder Sätze, die dann doch in anderen Takes (oder bei gesonderten Nach-Aufnahmen) besser waren, was dann sehr filigranen und relativ zeitaufwendigen Feinschnitt erfordert. Dafür ist das Ergebnis dann aber natürlich umso befriedigender.

In der vergangenen Woche hatte ich darüber hinaus noch zwei Gastsprecher zu, äh, Gast, wobei beide Aufnahmen von technischen Problemen geplagt waren: In einem Fall hatte sich ein fieses Krächzen in die Aufnahme geschlichen, das Jan aber mittels eines eigentlich für alte Schallplatten gedachten Filters größtenteils entfernen konnte, im anderen ließ sich die externe USB-Soundkarte** erst gar nicht zum Arbeiten bewegen, und nachdem das wieder ging, war das Aufnahmeprogramm verwirrt, was sich zwar mit einem einfachen Handgriff wieder geradebiegen ließ, den mir Jan aber erst zwei Tage später zeigen konnte — nämlich heute, als wir eine Not-Technikstreichelsitzung an unserem eigentlich-freien-Tag eingelegt haben.

Die zweite Hälfte der Eigentlich-war-mit-der-Technik-ja-doch-alles-in-Ordnung-Sitzung heute nutzten wir dann für das weitere Planen der Soundeffekte, wobei u.a. herauskam, dass es eigentlich sehr sinnvoll wäre, wenn ich jeden notwendigen Soundeffekt im Detail aufzähle und benenne, ganz besonders diejenigen, die zur eigentlichen Handlung gehören (“Cue-Effekte”), also Tastenklicks, Türen, Schritte usw. usf.

Auch touchiert haben wir dabei das Thema Musik, über das ich wiederum letzte Woche mit Christian semi-intensiv am Telefon gesprochen habe und zu dem ich in der vergangenen Woche auf etlichen Bahnfahrten und in einem Wartezimmer diverse Notizen zur Struktur gemacht habe, was mir immer wieder das bekannte Elvis-Costello-Zitat “writing about music is like dancing about architecture” in den Sinn brachte.

Ja, ich glaube, das sind jetzt alle Dinge, die hier im Hintergrund noch laufen, ohne dass ich bisher den Nerv hatte darüber zu bloggen. Natürlich koordiniere ich auch weiterhin Gastsprecher-Termine, wobei das langsam etwas Struktur zu bekommen scheint.

  1. * Letzteres ist morgen konkret etwas unwahrscheinlich, da wir ca. 20 Seiten Muss-Szenen haben, war aber an den zwei ganztägigen Terminen im Januar unsere Hauptbeschäftigung.
  2. ** Auf diesem Bild als der kleine Kasten oberhalb der roten Kabelschlaufe zu sehen.
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The remains of the day

18. Januar 2009 · 14:56
von OJ

Mittels zweier Wäscheleinen*, eines Ivar-Eckbalken** und acht Tischdecken*** war es uns möglich, mein Schlaf- und Wohnzimmer akustisch deutlich hallfreier zu gestalten. Ich glaube, deshalb sieht meine Wohnung die nächsten Wochen erstmal so aus:

Wie’s mit den aufgehängten Tischdecken aussieht, fotografiere ich bei einem der nächsten Male.

PS, 19.1.: Sieht man, wann ich den Weißabgleich auf Kunstlicht gestellt habe? seufz

  1. * Je € 2,49 beim Supermarkt an der Ecke.
  2. ** Von IKEA; war über, weil der jetzige Besitzer des Regals nur eine Ecke bauen wollte.
  3. *** Auf dem Weg zur Reinigung von Jan und Sumire abgefangen; not pictured.
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Calm before the storm

27. Dezember 2008 · 21:11
von OJ

So, wünsche allseits frohe Weihnachten gehabt zu haben und weiterhin viel Spaß bei der Vorbereitung auf den Jahreswechsel. Genau das machen wir auch gerade, weshalb hier dieses Jahr auch nichts mehr groß zu erwarten ist, aber das ist ja auch nicht mehr so lange hin.

Unauffällig im Hintergrund erreichen mich jedoch (wenige, aber immerhin) E-Mails mit den möglichen Terminen der Sprecher im Januar, und ich selbst arbeite an der diverse Male in meiner To-Do-Liste angekündigten Überarbeitung des Drehbuchs.

Guten Rutsch.

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Crickets

12. Dezember 2008 · 13:03
von OJ

Es wird mir zunehmend unangenehm, aber wir haben immer noch keine Neuigkeiten. Es ist nicht so, dass nichts passiert; wir reden bloß gerade nicht drüber.

(“The Day There Was No News” auf Flickr)

Um meine Nerven zu schonen, verspreche ich einfach erstmal nichts mehr. Aber wir wollen immer noch früh im neuen Jahr mit den Aufnahmen anfangen, insofern…

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Utopia Planitia

16. November 2008 · 21:28
von OJ

Ich habe gerade in der Wikipedia gesehen, dass man sich Bilder von Utopia Planitia bei Google Mars ansehen kann.

(Wer keine Ahnung hat, warum ich das interessant finde, könnte in dem Inhaltsanriss eine Antwort finden.)

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Intermission

15. November 2008 · 14:18
von OJ

(Wegen anderweitiger Termine war hier vergangene Woche nicht allzuviel los.)

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Darkness

22. Oktober 2008 · 07:22
von OJ

Ah, that‘s much better. (Feinschliff folgt.)

Suchmaschinen sehen das Blog ab heute auch. Ob sie’s interessiert, ist was anderes. Der einzige Treffer bei Google für “outopia beta” Stand heute führt auf eine Testseite mit einer nicht mehr funktioniblen URL.

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And so it begins

20. Oktober 2008 · 20:44
von OJ

Auch wenn ich dieses Blog momentan noch nicht an die große Glocke hängen möchte – der einzige Hinweis auf seine Existenz ist bisher, dass wir die Domain für E-Mail verwenden –, sollte es hier doch langsam mal losgehen, auch wenn das Design noch nicht so ist, wie ich mir das wünschen würde. (Um das deutlich zu machen, habe ich einfach mal das WordPress-Standard-Theme aktiviert.)

Aber die Vorbereitungen sind jetzt unaufhaltsam (?) im Gange. Außerdem gibt es dann bei der Freigabe des Blogs schon Einträge zu lesen.

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