Now, where was I?

5. Juni 2009 · 13:16
von OJ

Nach zehneinhalb Wochen könnte ich ja langsam auch mal wieder was schreiben.

Was ist denn seitdem passiert?

Die für den 29. März angekündigte Aufnahme fiel aus (weil jemand überraschend doch am Wochenende arbeiten musste, glaube ich mich zu erinnern), aber dafür haben wir am 25. und 26. April zwei der wichtigsten Gastsprecher aufgenommen – spaßigerweise hatte ich an dem Wochenende eine beginnende Grippe.* Diese war dann auch einer der Gründe weshalb in letzer Zeit relativ wenig passiert ist. Vor allem aber waren unsere Hauptdarsteller (insb. –innen) an einigen Wochenenden nicht in Hamburg oder hatten keine Zeit (und ich gelegentlich ebenso), so dass deshalb über weite Strecken auch gar keine Aufnahmen möglich waren. (So auch z.B. am letzten Wochenende und am bevorstehenden.)

Weiter erschwert wurde die Terminfindung auch dadurch, dass alle Gastsprecher, mit denen es leicht ist, einen Termin zu finden, inzwischen da waren und jetzt praktisch nur noch die Vielbeschäftigten und/oder kurzfristig Absagenden übrig sind. Und wenn es schon im Normalfall schwierig ist, einen gemeinsamen Termin auszumachen, wird das natürlich nur noch schlimmer, wenn wir selbst nur wenige Termine anzubieten haben.

Infolgedessen haben wir auch schon die erste Sprecherin “verloren”. Alle mit ihr ausgemachten Termine fielen wegen irgendeiner/s Beteiligten aus, und nun ist die Dame in ihre Heimat fernab von Hamburg zurückgezogen.

Praktischerweise gibt es aber durch die ganzen Verzögerungen andererseits auch Leute, die zwar damals bei den Vorsprechen keine Zeit hatten, aber inzwischen ihre Häuser fertig gebaut, Praktika hinter sich gebracht o.ä. haben, so dass ich momentan keine Probleme sehe, die noch aufzunehmenden Rollen zu besetzen.

Und ich kann jetzt nach etwas Wieder-Einarbeitungszeit endlich mal wieder die mir ständig gestellte Frage “Was macht das Hörspiel?” beantworten: Wir haben inzwischen gut zwei Drittel der Dialoge aufgenommen. Allerdings sind wir auch immer noch beim Mix von Szene 1.

Der nächste mögliche Aufnahmetermin ist am Wochenende 20./21. Juni. (Ich schreib gleich mal ein paar E-Mails.)

Ach ja, und ein weiterer, enorm wichtiger, Gastsprecher zieht dieser Tage auch gerade weg, aber zum Glück nicht ganz so weit. Der hätte eventuell an einem der möglichen Wochenenden Zeit gehabt, aber ich konnte ihn nicht fragen, weil ich immer noch seine Szenen zu Ende umschreiben muss…

PS, 6.6. Der Text strotzte dermaßen vor Tipp-, Stil- und (vor allem) Grammatikfehlern, dass ich ihn heute nochmal etwas überarbeiten musste. Gestern handelte es sich auch u.a. um einen Test des Windows Live Writers, eines tatsächlich gar nicht mal so doofen Offline-Tools, mit dem sich größere Beiträge eleganter bearbeiten lassen als mit dem WordPress-Editor. Ich muss mir nur halt angewöhnen, den Text dann im Blog noch mal korrekturzulesen, obwohl ich ihn schon in der endgültigen Formatierung gesehen habe.

  1. * Nein, ich war nicht in Mexiko.

März

23. März 2009 · 13:41
von OJ

Der März stand bei mir vor allem im Zeichen eines größeren Projekts auf der „normalen“ Arbeit, das konkret dazu führte, dass ich das Wochenende in der Monatsmitte durchgearbeitet habe und die Wochen davor auch schon deutlich mehr Arbeitslast hatte. (Nun hat sich das zum Glück größtenteils normalisiert.)

Deshalb habe ich auch seit ziemlich genau einem Monat nichts mehr über unsere Aufnahmesessions geschrieben, was natürlich — wie schonmal erwähnt — auch zunehmend langweilig (abnehmend kurzweilig?) wird. Trotzdem/deshalb ganz kurz: Seitdem haben wir noch dreimal aufgenommen; einmal ganz kurz am 21. Februar, sowie im größeren (also normalgroßen) Rahmen am 1. und 7. März, und dabei fünf Gastsprecher aufgenommen, von denen wir einen nochmal für einen „Recall“ vorbeibitten werden, weil wir noch etwas Atmen, Schnaufen usw. aufnehmen wollen, was wir nur bei sehr ausgewählten Gastsprechern machen.

Dabei haben wir 19 Seiten aufgenommen, was uns rein rechnerisch auf 85,5 Seiten (56 % des Drehbuchs) bringt. Die Zahlen machen mir aber zunehmend Sorgen, weil die Angaben „Szene x hat 2,5 Seiten“ ohnehin schon etwas über den dicken Daumen gepeilt sind und wir außerdem noch einige Szenen „mehrfach“ aufnehmen, also das Wesentliche an einem Tag, und dann später, oder auch mal früher, einen einfach „reinschneidbaren“ Gastsprecher (z.B. einen Nachrichtensprecher) an einem anderen Tag, und ich nie sicher bin, wie ich das zählen soll bzw. wie ich es in der Vergangenheit gezählt habe. Wenn ich mal Zeit habe — ha ha –, werde ich mich mal an einer Konsolidierung versuchen

Da ich den Eintrag erst jetzt, über zwei Wochen nach der letzten Aufnahme, schreibe, kann ich nicht mehr genau sagen, wie lange die Aufnahmen jeweils gedauert haben. Das ist aber auch nicht so wichtig, dass ich diesen Eintrag jetzt noch verschieben würde, bis ich mir die Zeitstempel der aufgenommenen Dateien angeschaut habe, weil ich inzwischen gelernt habe, dass bei unserer Arbeitsweise die Faustregel „2,5 Seiten pro Stunde“ ganz gut funktioniert.

Die nächste Aufnahme findet am kommenden Sonntag, 29.3., statt.

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Bergfest

15. Februar 2009 · 21:22
von OJ

Heute: 10,5 Seiten (6,5 % des Drehbuchs) in 4 Stunden (also etwas über 2,5 Seiten pro Stunde) mit zwei Gastsprechern, womit wir bei insgesamt 67,5 Seiten oder — ta-daa — 50 % des Drehbuchs angekommen sind.

Ich merke aber, dass ich diesen „Mittelpunkt“ der Aufnahmen mit einem lachenden und einem weinenden Auge (um mal ein altes Klischee zu bemühen) betrachte, denn die Aufnahmen machen einen fürchterlichen Spaß,* und das vor allem wegen der Geselligkeit. Und mit der irgendwann** anstehenden Beendigung der Sprachaufnahmen geht es dann in den Mix — im Gegensatz zum Drehbuchschreiben mache ich das dann zwar nicht ganz allein, aber es wird doch zu sehr großen Teilen daraus bestehen, dass Jan und ich mit Kopfhörern an unseren Rechnern sitzen und einander E-Mails schicken.

Aber das nur am Rande. Half-way, baby, yeah!

  1. * Was ja nicht im Widerspruch zur andernorts vielleicht geäußerten Anstrengung steht.
  2. ** Aktuelle Schätzung: Mitte April
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Etappensieg: Details

9. Februar 2009 · 10:44
von OJ

Hmm, irgendwie war ich gestern nach 12 Stunden doch etwas fertig, wie mir gerade scheint, wenn ich das nochmal lese.

Die eigentliche Aussage ist da irgendwo unauffällig in der Mitte des Bandwurmsatzes verborgen und auch nur angedeutet: Ich habe jetzt die geschnittenen Dialoge für die gesamte Folge 1 auf der Platte, nur ohne die letzten eindreiviertel Minuten und mit ca. 20 Sekunden Temporärdialog, für die noch die endgültigen Sprecher aufgenommen werden müssen.

Diese 1:45 Minuten am Ende werden, anders als gestern abend noch vermutet, übrigens nicht am kommenden Sonntag aufgenommen werden, sondern erst am 1. März, aber das beeinflusst den nach wie vor nur grob schätzbaren Erscheinungstermin von Folge 1 vermutlich überhaupt nicht.

Am Sonntag wird aber trotzdem was aufgenommen, nur halt nicht die Szene 1-19b.

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Etappensieg

8. Februar 2009 · 22:12
von OJ

Wir haben heute wieder ordentlich was geschafft*, nämlich bis auf ca. 3 Seiten den Rest von Folge 1. Die zusammengeschnittenen Szenen — nach wie vor ohne Soundeffekte — dauern zusammen 21,5 Minuten, wobei noch ca. 1:45 fehlen, die am kommenden Sonntag, 15.2., aufgenommen werden, wenn alles klappt. Dann fehlen nur noch fünf Zeilen oder so („Nachrichtensprecher“ und „Reporter“), für die wir allerdings zwei Sprecher brauchen, die noch nicht feststehen.

  1. * Für die Statistikfreunde: 17,5 Seiten, 11 % des Drehbuchs, in 7 Stunden inkl. kurzer Mittagspause, also wieder 2,5 Seiten pro Stunde; diesmal ohne Gastsprecher; insgesamt also ca. 67 Seiten oder 43 % des Drehbuchs.
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Before I forget

8. Februar 2009 · 09:57
von OJ

Die „Actionszene“, die wir letzte Woche aufgenommen haben, gefiel mir so gut — schon beim Read-through, aber bei der echten Aufnahme besonders –, dass ich den „Showdown“ noch etwas erweitern will. Die jetzige Version wirkte schon immer etwas kurz und simpel, und ich habe schon eine grobe Idee für etwas mehr Spannung an der Stelle. Und seitdem ich letzten Dienstag den Schnitt der Actionszene fertiggstellt habe, habe ich auch den Mut, das tatsächlich zu schreiben. Der eigentliche Showdown ist eher verbaler Natur, den werde ich bei der Gelegenheit auch noch mal anfassen.

Und auch wenn ich dank Wirtschaftskrise und Konjunkturpaket II demnächst, wie’s aussieht, einen Tag die Woche mehr Zeit (und etwas weniger Geld) habe, kommt das dann erst, wenn ich die ganzen Aufgaben eigentlich schon fertig haben muss.

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Session #3

31. Januar 2009 · 23:32
von OJ

Von den für heute geplanten vier Gastsprechern war leider nur eine da, aber momentan haben wir noch genug Szenen, die wir nur mit der Stammbesetzung bestreiten können, um dennoch einen ganzen Tag zu füllen. Das klappt aber vermutlich noch maximal ein weiteres Mal, danach sind wir dann durch und brauchen vor allem die Gastsprecher. Und ich hoffe inständig, dass wir das in Zukunft geballter organisiert bekommen und für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen durchführen müssen.

Auf jeden Fall haben wir heute wieder unseren Schnitt vom ersten Mal erreicht (23 Seiten, 15 % des Drehbuchs, in 8,5 Stunden einschließlich Mittagspause), das heißt, eigentlich sogar übertroffen, denn wir haben dabei noch ca. eine halbe Stunde lang Overdubs für einzelne Sätze oder Absätze aus Szenen von vor zwei Wochen aufgenommen, die in den 23 Seiten gar nicht enthalten sind. Anderseits wurden aber auch einzelne Minirollen mit ein, zwei Worten temporär von mir gesprochen, so dass von den 23 Seiten noch ein bisschen fehlt — aber das war vor zwei Wochen genauso.

Trotzdem haben wir jetzt insgesamt übern dicken Daumen 50 Seiten (32 %) in 20 Stunden aufgenommen, und das grobe Verhältnis „1 Seite = 1 Minute Hörspiel“ bewahrheitet sich weiterhin (wobei mit Soundeffekten noch ein bisschen dazukommen dürfte).

Weiter geht’s am Montag kurz mit Björn, der letzte Woche krank war, und dann den Sonntag darauf ohne Gastsprecher, mit fast allen verbleibenden Szenen für Folge 1, also nochmal gut 20 Seiten.

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Bin fast da…

31. Januar 2009 · 21:20
von Don

Ein weiterer Tag, an dem wir es geschafft haben, Meike einen Lachflash zu bescheren ist beendet und es bleibt zu sagen, dass mir dieses Mal der Arm wehtat – naja nicht wirklich, aber zwischendurch etwas überbelastet war, weil ich den halben Tag fleißig für das Making of gefilmt habe.

Wenn wir so weiter machen haben wir bald 90 Stunden sehr amüsante Outakes, 2-3 Stunden Hörspiel, kurzum:

Wir sind fast da…

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Bit by bit

29. Januar 2009 · 14:01
von OJ

Wir haben für die Aufnahmen vier Mikrofone zur Verfügung, weil das die Anzahl von guten Mikrofonen ist, die Jan besitzt und wir versuchen, im Wesentlichen mit Vorhandenem auszukommen. Da wir eins dieser Mikros im „Regieraum“ (vormals mein Arbeitszimmer genannt) aufgebaut haben, damit Jan und ich während der Takes, bzw. im Anschluss, mit den Sprechern reden können, haben wir nur drei Mikros für Sprecher.

Da aber in etlichen Szenen vier Leute miteinander reden, müssen wir diese Szenen in Abschnitte von manchmal nur einer drittel Seite unterteilen, in denen eben nur zwei oder drei Leute vorkommen, und das dann hinterher zusammenschneiden. Lange Szenen müssen wir ohnehin in Abschnitten aufnehmen, weil wir keine Möglichkeit gefunden haben, Seiten umzublättern oder -sortieren, ohne dass das auf der Aufnahme als fürchterliches Geraschel zu hören ist. Und da auf den verwendeten Sprecherpulten* maximal drei Seiten nebeneinander Platz haben, ist das dann auch die maximale Länge, die wir am Stück aufnehmen können.

Ich mache mir etwas Sorgen, dass darunter die Spontaneität und das „Feeling“ der Gespräche leiden könnte, aber bisher habe ich noch immer einen guten Punkt zum Pausieren gefunden. Allerdings habe ich auch noch bei weitem nicht alle Szenen daraufhin durchsehen können, weil das Planen der Aufnahmen und Sprecher schon so viel zu viel Zeit kostet.

Außerdem vermindert es ein wenig die Chance, dass ein Versprecher einen eeewig langen Take ruiniert, aber es führt andererseits auch dazu, dass das Vorankommen sich manchmal seeehr zieht. („Wir haben jetzt 1.1a-2 fertig, kommen wir jetzt zu 1.1b-1.“)

  1. * In zwei von drei Fällen keine faltbaren Notenständer, sondern Metallflächen, die bei bassbetonten Sprechern noch lustige Resonanzen, Typ „Blechdose“, erzeugen können.
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Session #2

26. Januar 2009 · 17:21
von OJ

Der kurze Aufnahmetermin am vergangenen Samstag hat die Statistik jetzt etwas versaut, weil wir nach einer kleinen Startverzögerung auch noch jedes denkbare technische Problem — und noch ein paar neue — mitgenommen haben.

Trotzdem haben wir jetzt einen weiteren Gastsprecher, Karsten, „durch“ — Björn war leider doch schwerer ergrippt als angenommen — und in gut drei Stunden ohne nennenswerte Pausen weitere vier Minuten bzw. 4,5 Seiten im sprichwörtlichen Kasten. Darunter ist auch die Anfangsszene, auf die wir natürlich besonderen Wert gelegt haben, da sie ja gewissermaßen unser Aushängeschild ist.

Weiter geht’s am kommenden Samstag mit einem „vollen“ Aufnahmetag und ca. vier Gastsprechern, wobei zwei noch nichts von ihrem Glück wissen (aber den Tag grundsätzlich angeboten haben) und einer zwar angemailt wurde, aber noch nicht zugesagt hat. (Aber solange am Ende ein schönes Hörspiel rauskommt, telefoniere ich auch gern Leuten hinterher.)

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