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	<description>Was passiert, wenn ein Haufen Laien ein Science-Fiction-Hörspiel in sechs Folgen produziert</description>
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		<title>Do you hear what I hear?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 18:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich höre so ein Brummen. Wie ein Raumschiff, das immer näher kommt und gar nicht mehr so lange braucht, bis es hier ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich höre so ein Brummen. Wie ein Raumschiff, das immer näher kommt und gar nicht mehr so lange braucht, bis es hier ist.</p>
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		<title>When a plan comes together</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 19:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder eine lange Pause &#8212; nicht die längste bisher, aber fast. Diesmal hatte ich sogar (im Juli) einen Eintrag halb angefangen, aber nie zu Ende geschrieben, weil sein Inhalt all dem, was hier in den letzten anderthalb Jahren geschrieben wurde, so verdammt ähnlich gewesen wäre&#8230; Wir haben wieder mal unseren Prozess verfeinert und dazugelernt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder eine lange Pause &#8212; nicht die längste bisher, aber fast.</p>
<p>Diesmal hatte ich sogar (im Juli) einen Eintrag halb angefangen, aber nie zu Ende geschrieben, weil sein Inhalt all dem, was hier in den letzten anderthalb Jahren geschrieben wurde, so verdammt ähnlich gewesen wäre&#8230;</p>
<p>Wir haben <em>wieder mal</em> unseren Prozess verfeinert und dazugelernt, wie wir das bei zukünftigen Folgen (etwas) schneller hinbekommen. Wir haben dabei etliche neue Baustellen aufgemacht, die wir entweder neu entdeckt oder schon immer vorgesehen aber großflächig verdrängt hatten. Wir haben immer weitere Fortschritte gemacht &#8212; vor allem Jan, an dem die ganze Arbeit an Folge 1 momentan hängen bleibt —, das Ergebnis hörte und fühlte sich immer und immer und immer besser an; das vorläufige Endergebnis, der Stand bei dem wir sagen würden: &#8220;Ja, so stellen wir uns das vor, und nun können wir uns den Folgen 2 bis 6 widmen&#8221;,<a href="http://outopiabeta.de/2011/12/when-a-plan-comes-together/#footnote_0_1454" id="identifier_0_1454" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nur um dann, so vermuten wir nach wie vor, bei den n&auml;chsten Folgen so viel dazuzulernen, dass dieser Stand auf keinen Fall wirklich ver&ouml;ffentlicht werden kann, weil wir so viele&nbsp;Sachen inzwischen so viel&nbsp;besser k&ouml;nnen.">*</a> kam immer näher, aber es war eine asymptotische Annäherung<a href="http://outopiabeta.de/2011/12/when-a-plan-comes-together/#footnote_1_1454" id="identifier_1_1454" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Weshalb ich diesen Eintrag fast &amp;#8220;Asymptote Aliens&amp;#8221; genannt habe, aber das brachte ich dann doch nicht &uuml;bers Herz.">**</a> &#8212; immer näher, nie da.</p>
<p>Irgendwann, ungefähr im September, fühlte sich das alles aber immerhin so machbar an, dass Jan seinem Chef einen Vorab-Release &#8220;noch dieses Jahr&#8221; versprach. Einerseits mutig in Anbetracht dessen, wie sich unser Zeitplan bisher immer weiter gedehnt hatte, andererseits vielleicht aber auch genau das richtige, einen abmahnungsbewehrten Endpunkt zu definieren.</p>
<p>Nun ist das Jahr fast um, und —</p>
<p>Und es ist kaum zu glauben: Ich habe gerade einen Mix gehört, an dem Jan nur noch (Anführungszeichen bitte dazudenken) ein paar Details im letzten Drittel hinzufügen will, aber ich würde mutmaßen, dass die meisten Menschen zwischen diesem heutigen Mix und dem morgigen bzw. dem am kommenden Mittwoch dann &#8220;erstmal finalen&#8221; Mix keinen Unterschied feststellen würden, ohne Szene für Szene zu vergleichen.</p>
<p><em>Zur Sicherheit (falls sich jemand, der nicht Teil des Projektes ist, hierher verirrt) sei nochmal erwähnt: Dieser Mix, der zum 28. Dezember fertig ist, steht dann <strong>nicht</strong> hier rechts im Download-Bereich, sondern den gibt&#8217;s nur über einen per E-Mail verschicken Direkt-Download-Link.</em></p>
<p>Tatsächlich veröffentlicht und auf irgendeine Art publik gemacht und beworben wird Folge 1 erst, sobald wir den Zeitpunkt der Veröffentlichung von Folge 6 abschätzen können und uns der Abstand zwischen den einzelnen Folgen angemessen erscheint. Das ist vor Mitte 2012 quasi ausgeschlossen. (Bei einer Projektplanung vor einiger Zeit kam mal was mit 2015 raus, aber inzwischen sind wir optimistischer.)</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1454" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Nur um dann, so vermuten wir nach wie vor, bei den nächsten Folgen so viel dazuzulernen, dass dieser Stand auf keinen Fall wirklich veröffentlicht werden kann, weil wir <em>so viele</em> Sachen inzwischen <em>so viel</em> besser können.</li><li id="footnote_1_1454" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Weshalb ich diesen Eintrag fast &#8220;Asymptote Aliens&#8221; genannt habe, aber das brachte ich dann doch nicht übers Herz.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>1 down&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 10:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Don</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Folge 1]]></category>
		<category><![CDATA[Folgen;Bearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Postproduction]]></category>
		<category><![CDATA[Premix]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unglaublich. Letztens wurde ich Zeuge eines sogenannten ‘Premixes’ von Folge 1. Jan “the Mixer” Mahn sei Dank. Es ist immer noch nicht das, was mal das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird – davon sind wir immer noch weit entfernt – aber das Ergebnis lässt einen erahnen, Dass daraus wirklich mal was werden könnte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Es ist unglaublich.<br />
Letztens wurde ich Zeuge eines sogenannten ‘Premixes’ von Folge 1.</p>
<p>Jan “the Mixer” Mahn sei Dank.</p>
<p>Es ist immer noch nicht das, was mal das Licht der Öffentlichkeit  erblicken wird – davon sind wir immer noch weit entfernt – aber das  Ergebnis lässt einen erahnen, Dass daraus wirklich mal was werden könnte. Und das stimmt schon mal einigermaßen froh.</p>
<p>Mal zum Vergleich: Vor einem halben Jahr war bei diesem Marathonlauf  die Ziellinie noch nicht mal zu erahnen. Sie war ein Gerücht, dass sich  hartnäckig hielt, von dem unter den Zuschauern am Rande der Laufstrecke  und ab und zu auch vom Trainer selber getuschelt wurde, an das man als  Beteiligter aber nicht wirklich geglaubt hat. Nach jeder Kurve tat sich  bisher jedes Mal eine neue lange Gerade auf, die in einer weiteren Kurve  endete. Was sollte daran jemals anders werden? Einzig und allein die  Tatsache, dass die ganzen Blasen, die man sich bisher gelaufen hat, doch  bitte nicht umsonst gewesen sein mögen, hat einen weiter glauben und  laufen lassen.</p>
<p>Und ehrlich gesprochen: Vor ungefähr vier Wochen war ich kurz davor,  mir die metaphorischen Laufschuhe auzuziehen und mich nach einer anderen  Sportart umzusehen, weil mir das ganze – sprich die immer länger  werdenden Pausen zwischen den einzelnen sehr bescheidenen  Etappenerfolgen – deutlich zu anstrengend wurden.</p>
<p>Dann aber geschah es, – ich weiß nicht ob der Drohung meinerseits,  den ganzen Mist hinzuwerfen, wenn nicht bald was passiert, oder wegen  anderen Dingen – dass eine zweite, längst überfällige  Soundaufnahmesession erfolgte, die erstaunlich produktiv war und erahnen  ließ, dass alle Beteiligten immer noch – zumindest mit dem Herzen –  voll bei der Sache sind.</p>
<p>Jetzt ist das, was früher nicht mal zu erahnen war, als ein kleiner  ferner Punkt in der Ferne zu erkennen. Zwar nur, wenn man ein gutes  Fernglas hat und die Luft klar ist, aber er ist vorhanden und man kann  ihn sehen. Das Ziel ist in Sicht.</p>
<p>Um jetzt mal wieder 2 Gänge zurück zu schalten: Dieses  Zwischenergebnis hier und jetzt zu veröffentlichen, wäre allerdings zu  viel des Guten, weil immer noch a bisserl was fehlt, nämlich so  Kleinigkeiten wie Musik und so. Darüber hinaus wäre es nicht Sinn der  Sache und würde die Vorfreude versauen, denn schließlich soll dieses  Kunstwerk ja irgendwann in seiner Endform auf den Markt gebracht werden  mit dem Ziel, uns alle reich und berühmt zu machen.</p>
<p>Äh.</p>
<p>Irgendwann allerdings,  eines schönen Tages, wird es soweit sein,  dass sich mehr als 3 Menschen an dem Ergebnis von mehr als 2 Jahren  Arbeit erfreuen können.</p>
<p>So viel ist sicher.</p>
<p>Ich bin entzückt!</p>
</div>
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		<title>Wie klingen Raumschifftüren eigentlich?</title>
		<link>http://outopiabeta.de/2011/06/wie-klingen-raumschiffturen-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 13:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusche]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Hm, die meisten assoziieren vermutlich jetzt ein charakteristisches Zischen, wie man es seit den Sechzigern des letzten Jahrhunderts(!) aus einer einschlägigen SF-Serie kennt. Vielleicht gerade deshalb wollte ich etwas, das anders klingt. Die Türen sollten irgendwie elektrischer klingen, naja, herkömmlicher. In der ersten Szene war ganz lange eine automatische Tür zu hören, die eher an etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, die meisten assoziieren vermutlich jetzt ein charakteristisches Zischen, wie man es seit den Sechzigern des letzten Jahrhunderts(!) aus einer einschlägigen SF-Serie kennt. Vielleicht gerade deshalb wollte ich etwas, das anders klingt. Die Türen sollten irgendwie elektrischer klingen, naja, herkömmlicher. In der ersten Szene war ganz lange eine automatische Tür zu hören, die eher an etwas aus einem Militärbunker als aus einem Raumschiff erinnerte. Vor ein paar Wochen habe ich das endlich mal geändert.</p>
<p>Um ein neues Geräusch zu &#8220;basteln&#8221;, zerlege ich es in einzelne Komponenten: was bewegt sich wie zueinander und ist aus welchem Material? Die dabei entstehenden Geräuschquellen werden dann in Blender u. U. auf verschiedene Emitter verteilt, um dem Gesamtgeräusch Räumlichkeit zu verleihen. Auf das Beispiel mit den Türen angewandt bedeutet das:</p>
<ul>
<li>ein unbeweglicher Türmotor in der Wand</li>
<li>ein Türverschluß (Anschlagen am Rahmen beim Öffnen und Schließen)</li>
<li>Führungsschienen für das Türblatt</li>
<li>ein wenig Pressluft zum Abstoppen der Bewegungen des Türblattes (auch unbeweglich)</li>
</ul>
<p>So läßt sich dann schon leichter irgendein Teilgeräusch erfinden: die Führungsschienen übernimmt eine Schublade aus einem Rollcontainer, der Verschluß ist irgendein metallisches &#8220;Klong&#8221;, die Pressluft kommt von einem modulierten Rauschen und einem pneumatischen Gerät (Luftpumpe oder so), und der Motor wird mit einem VST-Plugin erzeugt, das frei verfügbar im Netz herumschwirrt und &#8220;Virtual Machine&#8221; heißt.</p>
<p>Alles wird zuletzt in einem Sampler (Shortcircuit) ordentlich gruppiert und abgemischt und in Echtzeit in der Szene abgespielt. Das bedeutet, zu jedem Geräusch gehört immer auch eine MIDI-Spur, die bestimmt, welches Teilgeräusch wann zu hören ist. Die Geräuschkomponenten werden über die zuvor erstellten Emitter abgespielt, so daß der Raumklang abhängig von der Position des Zuhörers im Raum (Rezeptor)  ist.</p>
<p>Wenn man das einmal gemacht hat, kann man das Konzept immer wieder kopieren &#8211; es tut dann nicht mehr so weh, und es geht immer leichter. Klar, daß der erste Versuch nicht immer klingt wie gewünscht. Manchmal muß man auch eine Nacht oder zwei oder auch länger drüber schlafen und wieder frisch rangehen, bevor ein gewisser Zufriedenheitsgrad erreicht ist. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, daß der &#8220;erste Wurf&#8221; oft eines der besten Ergebnisse ist.</p>
<p>Wie sich sowas wirklich anhört, kann OJ ja vielleicht mal in seiner unnachahmlichen Weise erklären und mit einem Hörbeispiel ergänzen.</p>
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		<title>Immer noch nix zu hören?</title>
		<link>http://outopiabeta.de/2011/06/immer-noch-nix-zu-horen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 21:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Folgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, das ist fast richtig. Aber das wird nicht mehr lange so bleiben, zumindest eine Teaser-Szene sollte doch drin sein, denn: die erste Folge nähert sich dem Beta-Status. Was ist daran jetzt Beta? Naja, probehören für Beteiligte, die dann ihren Senf dazu abgeben, was denn so richtig schlecht ist und das Gute einfach als gegeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist fast richtig. Aber das wird nicht mehr lange so bleiben, zumindest eine Teaser-Szene sollte doch drin sein, denn: die erste Folge nähert sich dem Beta-Status. Was ist daran jetzt Beta? Naja, probehören für Beteiligte, die dann ihren Senf dazu abgeben, was denn so richtig schlecht ist und das Gute einfach als gegeben hinnehmen, wie überall eben, wo es Betas gibt.</p>
<p>Das Gefühl, den Zug in die Gleise gesetzt zu haben, motiviert schon ganz schön, gebe ich zu, allerdings werde ich die Nachtschichten der letzten Wochen demnächst erstmal  zurückfahren, um wieder zu körperlichen Kräften zu kommen. Jetzt, da ich weiß, daß mein Werkzeug den richtigen Schliff hat, und wie ich die Szenen konzeptvoll abarbeiten kann, ist ein großes Stück Orientierungslosigkeit weggeschmolzen, so daß die Überwindung, wieder dran zu arbeiten, nicht mehr so groß ist.</p>
<p>Für einen Rückblick auf die Anfänge der Arbeiten an diesem Hörspiel ist es definitv noch früh, denn es ist ja noch nicht fertig, und wir haben die Abschlußparty auch noch nicht gefeiert. Ich kann nur sagen, daß ich eine ganze Menge Dinge gelernt habe, die absolut total nix mit Hörspielbearbeitung zu tun haben, zumindest für mein Verständnis. Es ist gut für mich, die Werkzeuge, deren Anfertigung mich so viel Mühe gekostet hat, jetzt endlich mal für den eigentlichen Zweck einsetzen zu können, ohne ständig über fehlende Features nachdenken zu müssen.</p>
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		<title>Maximale Hörbarkeit</title>
		<link>http://outopiabeta.de/2011/06/maximale-horbarkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 21:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Dialoge]]></category>
		<category><![CDATA[Finalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lautstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Postproduction]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge der Arbeiten an diesem Hörspiel hat sich jetzt tatsächlich ein funktionierendes Arbeitsschema herausgebildet, was dadurch begünstigt wurde, daß ich mir eine volle Woche Urlaub genommen habe, um endlich mal am Stück etwas zu schaffen. Für die weitere Bearbeitung werden also die folgenden wiederkehrenden Schritte berücksichtigt: Überarbeitung der Dialoge hinsichtlich Timing der Bewegungen innerhalb einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Arbeiten an diesem Hörspiel hat sich jetzt tatsächlich ein funktionierendes Arbeitsschema herausgebildet, was dadurch begünstigt wurde, daß ich mir eine volle Woche Urlaub genommen habe, um endlich mal am Stück etwas zu schaffen. Für die weitere Bearbeitung werden also die folgenden wiederkehrenden Schritte berücksichtigt:</p>
<ul>
<li>Überarbeitung der Dialoge hinsichtlich Timing der Bewegungen innerhalb einer Szene</li>
<li>Anpassung der Blender-Animationen an den Nuendo-Mix inklusive Position des Rezeptors</li>
<li>Ergänzung der, sich durch die Bewegungen ergebenden, Foleys</li>
<li>Top-Down-Bearbeitung der vier Geräuschkategorien (Dialoge, Foleys, CUE-Sounds, Hintergrund)</li>
</ul>
<p>Top-Down? Die Kategorien sind nach Präsenz geordnet, also Wichtigkeit für den Hörer. Das spiegelt sich in ihrer Lautheit wider. So herum zu arbeiten hat den Vorteil, daß der Mix nicht so schnell zu Brei wird, dadurch, daß man versucht, nachträglich Elemente in den Vordergrund zu bekommen. Das Blender-Storyboard hilft dabei erstaunlich viel, habe ich festgestellt, weil die gesamte Szenenstruktur dort ableg- und für die Arbeit am Nuendo-Mix abrufbar ist. Auf diese Weise kann man (fast) nichts vergessen.</p>
<p>Allerdings reicht es meistens nicht, einfach nur die Lautstärkeverhältnisse zwischen den Kategorien zu wahren. Das ist in erster Linie durch unsere Hörerwartung (richtig trennen!) und die vorwiegenden Hörsituationen begründet. Die Dynamik einer Geräuschkategorie wird bis auf ein Minimum reduziert, wie bei der Popmusik auch überall zu hören. Ich verwende dafür die 0dB-Normalisierung, die dafür sorgt, daß die einzelnen Audiospuren den maximalen Lautstärkepegel und zusätzlich die maximal tolerierbare Kompression erhalten. Das ist dann etwa so, als würde ich meine Möbel in einen Raum von 5 Zentimetern Höhe stellen wollen - also nichts für Freunde der klassischen Musik.</p>
<p>Den Aufwand betreibe ich aber nur für die Dialogspuren, um die Sprachverständlichkeit zu optimieren, oder zu maximieren. Da ein handelsüblicher Kompressor nicht unterscheiden kann, ob ein gesprochenes Wort geflüstert oder geschrien wird, mache ich mir die Mühe, die einzelnen Satzfetzen hinsichtlich ihres logischen Zusammenhangs zu beurteilen und die Lautstärken entsprechend zu korrigieren. Das ist im Nuendo-Mix dann eine riesige Schnippelei. Das Ergebnis ist aber durchaus die Mühe wert, denke ich.</p>
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		<title>I&#8217;ll begin again</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 16:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Es häufen sich die Beschwerden, dass es hier nichts mehr zu lesen gibt.* Einzelne Teilnehmer** verspürten auch schon Ermüdungserscheinungen und dachten darüber nach, was eigentlich wäre, wenn wir aus den ganzen Einzelteilen eben kein fertiges Erzeugnis mehr basteln. (Das wäre dann natürlich enorm viel Arbeit für die sprichwörtliche Tonne gewesen, und ich wüsste auch nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es häufen sich die Beschwerden, dass es hier nichts mehr zu lesen gibt.<a href="http://outopiabeta.de/2011/05/ill-begin-again/#footnote_0_1383" id="identifier_0_1383" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ca. 2 St&uuml;ck, eine davon von mir.">*</a> Einzelne Teilnehmer<a href="http://outopiabeta.de/2011/05/ill-begin-again/#footnote_1_1383" id="identifier_1_1383" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich.">**</a> verspürten auch schon Ermüdungserscheinungen und dachten darüber nach, was eigentlich wäre, wenn wir aus den ganzen Einzelteilen eben <em>kein</em> fertiges Erzeugnis mehr basteln.</p>
<p>(Das wäre dann natürlich enorm viel Arbeit für die sprichwörtliche Tonne gewesen, und ich wüsste auch nicht, wie wir uns bei diversen TeilnehmerInnen dafür entschuldigen sollten, deshalb ist das keine Richtung, die wir weiter verfolgen. Aber ein bisschen <em>long, dark night of the soul</em> muss halt auch mal sein. Leiden für die Kunst und so.)</p>
<p>Außerdem haben wir seit September<a href="http://outopiabeta.de/2011/05/ill-begin-again/#footnote_2_1383" id="identifier_2_1383" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="SEPTEMBER!">***</a> durchaus noch Dinge getan. Zum Beispiel haben wir uns Anfang des Jahres getroffen und ein paar Stunden lang bei mir zu Hause &#8212; pardon, &#8220;im Studio&#8221; &#8211; Schritte, Kleidungsgeraschel und diverse Spezialgeräusche aufgenommen. Und nach nur einem Vierteljahr Pause (also vorgestern) haben wir den geplanten zweiten Teil dieser Geräuschaufnahmesession durchgeführt,<a href="http://outopiabeta.de/2011/05/ill-begin-again/#footnote_3_1383" id="identifier_3_1383" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sollte eigentlich noch im Februar stattfinden, es kamen aber etliche Dinge dazwischen; u.a. die Berlinale und zahlreicher werdender Besuch aus Fernost.">****</a> diesmal beim Don, um dessen Holzfußboden und ausgewählte Inhalte seines Kleiderschrankes auszunutzen.</p>
<p>Für die nähere Zukunft haben Jan und ich darüber hinaus jetzt einen Plan entworfen, der zwar noch auf diverse Arten scheitern kann, aber durch koordinierten Einastz von Urlaubstagen zumindest schon mal etwas sinnvoll am Stück Anhörbares ergeben würde.</p>
<p>Wir bleiben gespannt.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1383" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Ca. 2 Stück, eine davon von mir.</li><li id="footnote_1_1383" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Ich.</li><li id="footnote_2_1383" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">***</span> SEPTEMBER!</li><li id="footnote_3_1383" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">****</span> Sollte eigentlich noch im Februar stattfinden, es kamen aber etliche Dinge dazwischen; u.a. die Berlinale und zahlreicher werdender Besuch aus Fernost.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nur mal nebenher&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 18:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Don</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Statusbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist schon lustig. Mittlerweile habe ich bestimmt schon 50 Menschen von diesem Mammutprojekt erzählt. Bei einigen macht sich mittlerweile ein leicht mitleidiges Schmunzeln breit (ach, da seid ihr immer noch bei?), bei anderen &#8211; denen aus der jüngeren Vergangenheit &#8211; ist, wie eigentlich bei jedem bisher, immer noch reges Interesse zu erkennen und der feste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist schon lustig.</p>
<p>Mittlerweile habe ich bestimmt schon 50 Menschen von diesem Mammutprojekt erzählt.<br />
Bei einigen macht sich mittlerweile ein leicht mitleidiges Schmunzeln breit (ach, da seid ihr <em>immer </em>noch bei?), bei anderen &#8211; denen aus der jüngeren Vergangenheit &#8211; ist, wie eigentlich bei jedem bisher, immer noch reges Interesse zu erkennen und der feste Plan, sich das auch ganz bestimmt mal anzuhören, wenns fertig ist. Oder zumindest mal Auszüge.</p>
<p>Was sich aber verändert hat, ist die Vorgehensweise des Anpreisens.</p>
<p>Während man der ersten Hälfte mittlwerweile klar machen muss, dass es sich keineswegs um einen Scherz handelt und wir wirklich noch dabei sind &#8211; und das wird langsam aber sicher echt anstrengend -, habe ich mittlerweile gar kein Problem mehr zuzugeben, dass ich nicht die leiseste Ahnung habe, wann das Ding fertig sein wird. Zugegeben, das stachelt jetzt nicht gerade die kurzfristige Neugier des potentiellen Hörers an, ist aber besser für alle Beteiligten, weil&#8217;s ehrlicher ist.</p>
<p>Nur eines ist mir klar geworden.</p>
<p>Es wird fertig werden.</p>
<p>Und wenn das noch 2 Jahre dauert.</p>
<p>Mir völlig wumpe.</p>
<p>Manche Dinge brauchen halt etwas Zeit, um zu reifen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ist das denn auch ordentlisch rescherschiert?</title>
		<link>http://outopiabeta.de/2010/09/ist-das-denn-auch-ordentlisch-rescherschiert/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 15:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Projekt neigt sich dem Ende zu, und ich habe endlich wieder Zeit für ein Projekt, das noch lange nicht beendet ist. Damit meine ich nicht, daß meine Tochter inzwischen ausgezogen ist, obwohl es mir so vorkommt, als wäre das eine Jahr, das sie jetzt fast alt ist, wie ein Tag vergangen. Nein, mein Job [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Projekt neigt sich dem Ende zu, und ich habe endlich wieder Zeit für ein Projekt, das noch lange nicht beendet ist. Damit meine ich nicht, daß meine Tochter inzwischen ausgezogen ist, obwohl es mir so vorkommt, als wäre das eine Jahr, das sie jetzt fast alt ist, wie ein Tag vergangen. Nein, mein Job hatte verhindert, daß ich im letzten Monat eigentlich nichts anderes tun konnte als essen, schlafen und mir leichten Groll meiner Frau zuziehen.</p>
<p>Schön, und was hat das jetzt mit der Überschrift zu tun? Genau! Nichts! Nachdem ich bisher jede Minute meiner Zeit in die Vorbereitung der bewegten Geräusche, und keine Minute in einen Blogeintrag, gesteckt habe, kann ich inzwischen nicht umhin, über den Aufwand, den ich dafür betrieben habe, zu schmunzeln. Da kommen wir zur Recherche.</p>
<p>Ich war zu Anfang noch der Meinung, daß die Simulation von Geräuschen an einer bestimmten Stelle im Raum durch die Ermittlung des einzig wahren Algorithmus – eben ordentlich recherchiert – und dessen Umsetzung zu lösen sei. Ich war bemüht, physikalische Eigenschaften des Schalls möglichst originalgetreu abzubilden. Diverse Spaziergänge, mit diversen Diagrammen im Kopf, hatten das Blut in meinem Gehirn stärker als sonst zirkulieren lassen. Nachforschungen im Internet brachten mich zwar weiter aber eben auch wieder auf neue Aspekte und Fragen. Trotzdem gab es irgendwann einen Plan, wie ich die ganze Sache umsetzen wollte – darüber habe ich bereits geschrieben. Ich hatte nur leider keine Ahnung davon, wie man in Nuendo Plugins programmiert, oder wie man modellierte 3D-Szenen aus Blender exportiert.</p>
<p>Das Internet half auch hier weiter, auch wenn die wirklich brennenden Fragen fast nie auf Anhieb beantwortet wurden, da war ich leider auf sehr viel Ausprobieren angewiesen. Ich habe sicherlich mehrere Monate Nettozeit damit zugebracht, sämtliche Vorbereitungen abzuschließen, bevor ich überhaupt eine Programmzeile getippt habe. Ich habe gelernt, daß es manchmal hilft, so lange an die Lösung eines Problems zu glauben, bis man sie endlich gefunden hat. Manchmal ist es auch besser, nach Alternativen zu suchen. Jedenfalls gab es das Nuendo-Plugin mit dem Schieberegler, der nichts bewirkte, noch ziemlich lange, bevor endlich etwas Hörbares aus den Lautsprechern, oder Kopfhörern, kam.</p>
<p>Ich habe gelernt, daß die Mathematik in der Schule doch sinnvoll sein kann, und daß ich die Bildung von Matrizen lieber den Mathematikern überlasse, mir reicht es, sie multiplizieren zu können. Da wird einem die schöne und romantische Welt der Klänge auf so abrupte Weise zerstört, wenn man einem Computer erklären muß, wie ein Geräusch an einer ganz bestimmten Stelle im Raum erklingen muß – Entfernung, Verzögerung und Richtung und so weiter. Aber ich gebe gerne zu, daß ich echt stolz war, als mein Plugin endlich lebte und ich den von Don erwähnten Gitarrensound mit Dopplereffekt an mir vorbeiziehen lassen konnte. Und dann kamen die Features und die Konfigurierbarkeit, und ich fühlte mich wieder am Anfang stehend…</p>
<p>Nein nein, mein Selbstvertrauen war gewachsen, denn ich hatte ja schon eine große Hürde bewältigt, also habe ich „schnell“ eine Benutzeroberfläche für mein Plugin in Blender gerendert und die Bedienelemente mit passenden Funktionen verbunden, und da war ich auch schon fertig…fast. Niemals darf man außer Acht lassen, daß jedes Programm auch Bugs enthält, und das hielt mich ebenfalls einige Wochen lang beschäftigt. Inzwischen stürzt Nuendo bei der Nutzung meines Emitterhandlers immer seltener ab. Trotzdem frage ich mich ab und zu, ob ich wirklich pro Soundkanal einen Verzögerungpuffer von 20 Kilometern (etwa 1 Minute) bei 96kHz benötige. Immerhin hat die erste Szene im Hörspiel ungefähr 40 verschiedene Emittoren und somit einen eigenen Tonkanal in Nuendo.</p>
<p>Bis zu unserem nächsten Chat-Termin habe ich jetzt noch wahnsinnig viel Zeit (einige Tage), um die von Don zur Bewegung gebrachten Szenen in Nuendo-Projekte einzubetten und mal endlich etwas anderes als die doch inzwischen sehr in die Tage (oder Jahre) gekommene Szene 1.1 hörbar zu machen. Aber ich bin höher motiviert denn je, weil ich das Gefühl habe, daß so langsam Dinge ins Rollen geraten, ohne daß man ständig anschieben muß.</p>
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		<title>We were never feeling bored</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wird das nicht eigentlich langweilig, sich jahrelang immer nur mit diesem Hörspiel zu beschäftigen?&#8221; fragte sie. Die Antwort wurde mir selbst erst bewusst, als ich verneinte. Denn auch wenn ich genaugenommen seit über fünf Jahren große Teile meiner Freizeit in das Hörspiel fließen lasse, mache ich dabei ja nicht wirklich lange dasselbe. Zuerst waren da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-indent: 1.5em; margin-bottom: 0; padding: 0 25px;">&#8220;Wird das nicht eigentlich langweilig, sich jahrelang immer nur mit diesem Hörspiel zu beschäftigen?&#8221; fragte sie.</p>
<p style="text-indent: 1.5em; margin-top: 0pt; padding: 0 25px;">Die Antwort wurde mir selbst erst bewusst, als ich verneinte.</p>
<p>Denn auch wenn ich genaugenommen seit über fünf Jahren große Teile meiner Freizeit in das Hörspiel fließen lasse, mache ich dabei ja nicht wirklich lange dasselbe. Zuerst waren da ein paar Jahre des Schreibens; häufig unterbrochen und mit niedriger Priorität, weil ich nicht wirklich an eine Umsetzung glaubte, aber die Geschichte trotzdem &#8220;raus wollte&#8221;. Darauf folgte im Herbst 2008 eine hochaktive Phase der Vorbereitung samt etlicher Vorsprech-Abenden, die zum Jahresende in Casting und Terminsuche mündete.</p>
<p>2009 stand dann, beginnend am 17. Januar, vor allem im Zeichen der Sprachaufnahmen. Die Aufnahmen konzentrierten sich im Wesentlichen auf das erste Vierteljahr, zogen sich aber dank einer größeren Sommerpause wegen nach Hause fahrender Studentinnen und genereller Urlaubszeit letztendlich bis zum 30. Januar 2010 hin. Parallel und zum Jahresende immer detaillierter fand dabei immer schon der Grobschnitt statt, und ab Anfang 2010 dann auch das konkrete Hinarbeiten auf die mit vorläufigen Geräuschen und semi-endgültigem Timing versehenen Folgen (immer gern &#8220;Premix&#8221; genannt). <a href="/2010/07/its-much-more-fun-i-must-confess/">Wie kürzlich erwähnt</a> ist dieser Vorgang auch noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Und das alles war noch nie langweilig. Schlauchend manchmal, aber nie langweilig.</p>
<p><em>(Das sind jetzt natürlich nur die Sachen, die </em>ich<em> in dem Zeitraum getan habe. Jan und Don könnten zu dem Thema eigene Beiträge verfassen.)</em></p>
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