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	<description>Was passiert, wenn ein Haufen Laien ein Science-Fiction-Hörspiel in sechs Folgen produziert</description>
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		<title>We were never feeling bored</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wird das nicht eigentlich langweilig, sich jahrelang immer nur mit diesem Hörspiel zu beschäftigen?&#8221; fragte sie. Die Antwort wurde mir selbst erst bewusst, als ich verneinte. Denn auch wenn ich genaugenommen seit über fünf Jahren große Teile meiner Freizeit in das Hörspiel fließen lasse, mache ich dabei ja nicht wirklich lange dasselbe. Zuerst waren da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-indent: 1.5em; margin-bottom: 0; padding: 0 25px;">&#8220;Wird das nicht eigentlich langweilig, sich jahrelang immer nur mit diesem Hörspiel zu beschäftigen?&#8221; fragte sie.</p>
<p style="text-indent: 1.5em; margin-top: 0pt; padding: 0 25px;">Die Antwort wurde mir selbst erst bewusst, als ich verneinte.</p>
<p>Denn auch wenn ich genaugenommen seit über fünf Jahren große Teile meiner Freizeit in das Hörspiel fließen lasse, mache ich dabei ja nicht wirklich lange dasselbe. Zuerst waren da ein paar Jahre des Schreibens; häufig unterbrochen und mit niedriger Priorität, weil ich nicht wirklich an eine Umsetzung glaubte, aber die Geschichte trotzdem &#8220;raus wollte&#8221;. Darauf folgte im Herbst 2008 eine hochaktive Phase der Vorbereitung samt etlicher Vorsprech-Abenden, die zum Jahresende in Casting und Terminsuche mündete.</p>
<p>2009 stand dann, beginnend am 17. Januar, vor allem im Zeichen der Sprachaufnahmen. Die Aufnahmen konzentrierten sich im Wesentlichen auf das erste Vierteljahr, zogen sich aber dank einer größeren Sommerpause wegen nach Hause fahrender Studentinnen und genereller Urlaubszeit letztendlich bis zum 30. Januar 2010 hin. Parallel und zum Jahresende immer detaillierter fand dabei immer schon der Grobschnitt statt, und ab Anfang 2010 dann auch das konkrete Hinarbeiten auf die mit vorläufigen Geräuschen und semi-endgültigem Timing versehenen Folgen (immer gern &#8220;Premix&#8221; genannt). <a href="/2010/07/its-much-more-fun-i-must-confess/">Wie kürzlich erwähnt</a> ist dieser Vorgang auch noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Und das alles war noch nie langweilig. Schlauchend manchmal, aber nie langweilig.</p>
<p><em>(Das sind jetzt natürlich nur die Sachen, die </em>ich<em> in dem Zeitraum getan habe. Jan und Don könnten zu dem Thema eigene Beiträge verfassen.)</em></p>
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		<title>Parallel, together and apart</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminabsprachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich neulich zwecks Verlinkung nochmal einen uralten Eintrag suchte, fiel mir die von mir geäußerte Hoffnung ins Auge, dass wir hoffentlich &#8220;für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen durchführen müssen&#8221;. Da ja eine gewisse Chance besteht, dass dieses Blog Leser findet, die selbst ein Hörspiel aufnehmen wollen, wollte ich mal meine Erfahrungen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich neulich zwecks Verlinkung nochmal einen <a href="/2009/01/session-3/">uralten Eintrag</a> suchte, fiel mir die von mir geäußerte Hoffnung ins Auge, dass wir hoffentlich &#8220;für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen  durchführen müssen&#8221;. Da ja eine gewisse Chance besteht, dass dieses Blog Leser findet, die selbst ein Hörspiel aufnehmen wollen, wollte ich mal meine Erfahrungen zum Thema &#8220;Gemeinsam oder getrennt aufnehmen?&#8221; mitteilen.</p>
<p><span id="more-1134"></span>Ich dachte immer, dass das Aufnehmen von Gesprächen mit allen Teilnehmern gleichzeitig zum einen die Natürlichkeit fördert und zum anderen immens am Schnitt-Aufwand spart. Letzteres ist auf jeden Fall Quatsch; die Zeit, die ich inzwischen mit dem Durchsuchen anderer Takes nach besseren Versionen desselben Satzes (ohne Versprecher, mit natürlicherer Betonung o. ä.) und dem darauf folgendenden nahtlosen &#8220;Ranschneiden&#8221; an die umliegenden Sätze verbracht habe, liegt <em>enorm</em> über der Zeit, die es gedauert hätte, die Szenen gleich aus getrennten Aufnahmen zusammenzusetzen.</p>
<p>Was die Natürlichkeit angeht: Die Pausen zwischen dem Sprechen der Gesprächspartner sind weitaus  flexibler zu handhaben, als ich dachte. Hier kann problemlos z. B. durch  eine halbe Sekunde Stille ein Zögern erzeugt werden, das in der  Performance eigentlich gar nicht vorhanden war. Andererseits erfordert es durchaus etwas Aufmerksamkeit, gerade bei  unerfahrenen Sprechern, die Sätze jeweils nach &#8220;anfangen zu  sprechen&#8221; oder &#8220;weitersprechen&#8221; klingen zu lassen. Bei uns gab es manchmal an  den Nahtstellen zwischen den Einzelteilen sehr langer Szenen* das  Problem, dass Sprecher am Anfang eines solchen Szenenteils viel lauter  ansetzten als sie den letzten Teil beendet hatten; dem würde beim  Aufnehmen einzelner Sätze vermutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt  werden müssen.</p>
<p>Von der Idee, zusätzlich zu den ohnehin anwesenden Haupt-Sprechern <em>mehrere</em> Gastsprecher aus verschiedenen Szenen auf einmal einzuladen, haben wir uns sehr schnell verabschiedet: Zum einen verkompliziert jede dazukommende Person die Terminplanung enorm, gerade bei Leuten, die sich das nicht wie unser &#8220;Kernteam&#8221; zur temporären Lebensaufgabe gemacht haben (und die wir, wenn ich das mal so pauschal sagen darf, ohnehin alle nicht zur Ein-privater-Termin-jagt-den-nächsten-Fraktion gehören). Dazu kommt dann noch, dass die Gastspecher, die gerade nicht in der Szene waren, ewig rumsitzen und &#8212; weil alle Zimmer der Wohnung mit Mikros ausgestattet und zum Aufnehmen benutzt wurden &#8212; ganz, ganz leise sein mussten. Es hat sich zwar keiner beschwert, aber mein schlechtes Gewissen gegenüber den Wartenden war der Qualitätskontrolle bei überraschend ausufernden Szenen sicher nicht zuträglich. Wenn andererseits Gastsprecher später dazustoßen wollten, musste man ab einem bestimmten Zeitpunkt immer Angst davor haben, dass gleich die Türklingel den besten Take ruiniert.**</p>
<p>Das Hauptproblem aber ist, dass es offenbar nicht einmal mit zwei Kontrollhörern (Jan an der Technik, ich &#8220;am Drehbuch&#8221;) möglich ist, wirklich jede &#8220;komische Betonung&#8221; und jeden Haspler zu merken, und mit der Anzahl der Sprecher in einer Szene steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler schon rein statistisch enorm. Dazu kommt dann noch, dass einige Sprecher gleich in den ersten Takes toll sind, aber bis Take 15 etwas ermüdet sind, während andere erst einmal reinkommen müssen (was dann der Grund ist, dass es überhaupt zu Take 15 kommt). Deshalb war das oben erwähnte nochmalige Durchhören <em>aller</em> Takes überhaupt nötig, aber eben auch im Endeffekt sehr fruchtbar.</p>
<p>Kurz gefasst heißt das, dass zumindest in unserem Fall die Natürlichkeit, die das Zusammen-Aufnehmen erzeugt, durch die größere Fehlerhäufigkeit wieder vollkommen zunichte gemacht wird.</p>
<p>Nachdem praktisch alle Aufnahmen mit mehreren Sprechern durch waren, habe ich in den (Blu-Ray-exklusiven) Special Features des Animationsfilms <a href="http://www.imdb.com/title/tt0327597/">&#8220;Coraline&#8221;</a> gesehen, wie dort die Sprachaufnahmen gemacht worden waren: Ein Sprecher zur Zeit, Satz für Satz, mit diversen Versionen, bis Regisseur und Sprecher glücklich waren. &#8220;Vielleicht hätten wir doch erst mal gucken sollen, wie die Profis das machen&#8221;, war mein erster Gedanke.</p>
<p>Was darunter natürlich gelitten hätte, wäre der Spaß an der Gruppenarbeit. Und einschränkend sollte ich vielleicht noch sagen, dass das Ganze hier vielleicht nur für Hörspiele mit einer so langen Besetzungsliste (über 50 Rollen, über 30 Sprecher) wie unserem gilt. Würde es sich um ein Zwei-Personen-Stück handeln, hätte ich mit den &#8212; überdurchschnittlich talentierten, aber auch durch langes Aufnehmen im kleinen Kreis ungleich geübteren &#8212; Haupt-Sprechern die meisten der oben beschriebenen Probleme gar nicht erst gehabt.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1134" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Es war  uns nicht möglich, während der Aufnahmen unhörbar Seiten umzublättern, so dass  lange Szenen in Teile von maximal drei Drehbuchseiten &#8212; das Maximum,  das nebeneinander auf die Pulte passte &#8212; aufgeteilt wurden.</li><li id="footnote_1_1134" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Die Klingel auszustellen und um ein Durchklingeln aufs (stummgeschaltete) Handy beim Ankommen zu bitten, war bei Aufnahmen im Januar und Februar auch keine besonders begeisternde Idee.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>It’s much more fun, I must confess</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Outtakes]]></category>

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		<description><![CDATA[Alternativ-Takes sind für alle Szenen bis zum Ende gesucht und in die entsprechenden Szenen eingebaut, also wäre nun die nächstdringliche Aufgabe für mich, Folgen drei bis sechs mit Temp-Geräuschen zu versehen und dabei das Timing festzulegen*, aber ich habe etwas (wieder-) entdeckt, das viel mehr Spaß macht: Die alten Aufnahmesessions auf Versprecher, Albernheiten und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alternativ-Takes sind für alle Szenen bis zum Ende gesucht und in die entsprechenden Szenen eingebaut, also wäre nun die nächstdringliche Aufgabe für mich, Folgen drei bis sechs mit Temp-Geräuschen zu versehen und dabei das Timing festzulegen*, aber ich habe etwas (wieder-) entdeckt, das viel mehr Spaß macht: Die alten Aufnahmesessions auf Versprecher, Albernheiten und das eine oder andere ganz interessante &#8220;behind the scenes&#8221;-Gespräch durchzuhören.</p>
<p>Schon bei dem <a href="/2008/10/the-beginning-is-a-very-delicate-time/">Ersthörspiel</a> 2004 gab es zu elf Minuten Hörspiel zehneinhalb Minuten Outtakes. Die Quote wollen wir hier nicht beibehalten, aber es dürfte schon die eine oder andere Minute zusammenkommen. Irgendwann nach der Veröffentlichung von Folge 6 im Jahre <span style="font-family: Arial,sans-serif; font-weight: bold;">(zensiert)</span>, versteht sich.</p>
<p>Das Durchhören ruft dabei den nicht zu unterschätzenden Spaß der Aufnahmen wieder als scheinfrische Erinnerung hervor, so dass ich die ganze Zeit das Gefühl habe, gerade mit Leuten jede Menge Zeit verbracht zu haben, die ich zum Teil seit einem Jahr oder so nicht mehr gesehen habe.</p>
<p>Und ja, das mit den Temp-Geräuschen und Timings für die letzten vier Folgen mache ich auch noch rechtzeitig, keine Sorge.</p>
<p><em><span style="font-size: 0.85em;">(Apropos Alternativ-Takes: Beim Durchhören von <a href="/2009/01/session-3/">Session #3</a> habe ich doch glatt &#8220;Re-Takes&#8221; gefunden, die dazu gedacht waren, ein paar suboptimale Sätze der <a href="/2009/01/das-erste-mal/">allerersten Session</a> zu ersetzen, es allerdings irgendwie nicht in die aktuelle Version der Szenen geschafft hatten. &#8212; Zur Schonung von Dons Blutdruck sollte ich hier vielleicht noch anfügen, dass das alles für Folge 2 und 3 war und keine Nacharbeiten am Timing erfordert.)</span></em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1123" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Es ist erstaunlich, wie oft ich &#8220;noch mehr Pause&#8221; hinzufügen kann und wie sehr die Szenen dadurch besser werden ohne ins Gemächliche oder Träge überzugehen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Bang bang, you’re dead</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Premix]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem kürzlich beendeten Urlaub auf Balkonien &#8212; bzw. oftmals eben auch vor dem Rechner &#8212; habe ich das schon mal erwähnte Einfügen von Platzhaltergeräuschen und damit das Festlegen des Folgen-Timings nun auch für Folge 2 abgeschlossen. Mir fiel dabei auf, dass es ja vielleicht den Interessen unserer Zielgruppe entsprechen könnte, auch mal nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem kürzlich beendeten Urlaub auf Balkonien &#8212; bzw. oftmals eben auch vor dem Rechner &#8212; habe ich das <a href="/2009/11/the-road-goes-ever-on/">schon</a> <a href="/2010/06/and-hope-to-die/">mal</a> erwähnte Einfügen von Platzhaltergeräuschen und damit das Festlegen des Folgen-Timings nun auch für Folge 2 abgeschlossen.</p>
<p>Mir fiel dabei auf, dass es ja vielleicht den Interessen unserer Zielgruppe entsprechen könnte, auch mal nicht nur was darüber zu lesen. Deshalb im Folgenden ein kleines Experiment, das in anderen Kontexten vielleicht als &#8220;Podcast&#8221; bezeichnet würde:</p>
<p><em>(Das Ganze sollte ein bisschen nach der </em>Sendung mit der Maus<em> klingen; rausgekommen ist aber wohl eher <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v0E7havTVt4">Michael Kessler als Günther Jauch</a>.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Making Movies – with sound</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Don</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[3-D-Skizzen]]></category>
		<category><![CDATA[Making of]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem, wie OJ bereits andeutete, die Kommunikation wieder auf ein regelmäßiges Maß hochgefahren wurde, fängt die Arbeit auch wieder an, ein bisschen voranzuschreiten. Das IRL stattgefundene Treffen hat ebenfalls deutlich dazu beigetragen, die eine oder andere Frage zu beantworten. Nun ist die große Frage, die uns alle beschäftigt: Wo sind wir also?* Es existieren mittlerweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Nachdem, wie OJ bereits andeutete, die Kommunikation wieder auf ein regelmäßiges Maß hochgefahren wurde, fängt die Arbeit auch wieder an, ein bisschen voranzuschreiten.</p>
<p style="text-align: justify">Das IRL stattgefundene Treffen hat ebenfalls deutlich dazu beigetragen, die eine oder andere Frage zu beantworten.</p>
<p style="text-align: justify">Nun ist die große Frage, die uns alle beschäftigt:</p>
<p style="text-align: justify">Wo sind wir also?*</p>
<p style="text-align: justify">Es existieren mittlerweile <a title="Hörspiele und bunte Bilder" href="/2010/01/horspiele-und-bunte-bilder" target="_blank">3-D Modelle</a> von nehezu allen Szenen bis Folge 3, sowie die ersten zaghaften Versuche, daraus auch wirklich bewegte Bilder zu erschaffen. Diese sind auch gar nicht mal so schäbig, wenn es auch für die nächste Oscar-Nominierung noch nicht ganz reichen dürfte. Daran arbeiten wir aber, man braucht ja schließlich auch Langzeitaufgaben. Das Ganze ist zumindest immer netter anzusehen, was, wenn es auch für ein Hörspiel unsinnig erscheinen mag, sehr hilfreich ist, weil es das Arbeiten erleichtert bzw. die Anfälle von latentem Augenkrebs vermindert.</p>
<p style="text-align: justify">Desweiteren ist es uns gelungen, besagte bewegte Bilder erstmals mit Geräuschen zu kombinieren, so das man jetzt langsam wirklich dem Glauben unterliegen könnte, irgendetwas (in diesem Fall ein Gitarrensound) bewege sich nachvollziehbar von links nach rechts durch einen Raum. Ich persönlich halte das für einen Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p style="text-align: justify">Nun sind noch solche Kleinigkeiten zu erledigen wie:</p>
<ol style="text-align: justify">
<li>Alle Szenen nach einem von OJ erstellten Timecode durchzuprogrammieren und dann zu animieren</li>
<li>Nach erfolgreicher Verlinkung aller Emitter mit den dazugehörigen Soundelementen: Probehören</li>
<li>Alles nochmal neu machen, weil sich das nicht so anhört, wie der Meister das gerne hätte</li>
<li>Schritte 2-3 mindestens 2 Mal durchführen, bis alle Beteiligten wirklich zufrieden sind</li>
<li>Ungläubig feststellen, dass der 45. Geburtstag des Autors dieses Beitrages mit der Fertigstellung dieses Jahrhundertprojektes zusammenfällt.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify">Nebenher wollte ich eigentlich noch am Making-Of basteln, was alleine genommen schon ein Vollzeitjob zu werden droht, aber das erscheint &#8211; zumindest jetzt &#8211; irgendwie gar nicht mehr so wild.</p>
<p style="text-align: justify">Ich hatte erwähnt, dass ich gerade einen neuen Job angenommen habe, deshalb täglich mit einer aufgrund von 3 Tonnen Input total vollen Birne nach Hause komme und gerade auch noch WM läuft? Und deshalb eigentlich so ziemlich gar keine Zeit habe?<br />
Nicht? Ach,  Schwamm drüber.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1057" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Zugegeben: Eigentlich ist die wirkliche Frage, die, wann das Ding endlich fertig ist, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>And hope to die</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<category><![CDATA[3-D-Skizzen]]></category>
		<category><![CDATA[Folge 1]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Premix]]></category>
		<category><![CDATA[Statusbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie versprochen* folgt hier mit Rückbezug auf einen älteren Eintrag einen Fortschrittsbericht über all die Sachen, von denen hier noch nichts zu erahnen ist: Folge 1 ist jetzt endgültig fertig geschnitten und mit Platzhalter-Geräuschen versehen. “Endgültig” hießen allerdings auch schon frühere Zustände, und mit dem Einfügen der endgültigen Geräusche wird sicher auch noch mal ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie versprochen* folgt hier mit <a href="/2009/11/the-road-goes-ever-on/">Rückbezug auf einen älteren Eintrag</a> einen Fortschrittsbericht über all die Sachen, von denen hier noch nichts zu erahnen ist:</p>
<ul>
<li>Folge 1 ist jetzt endgültig fertig geschnitten und mit Platzhalter-Geräuschen versehen. “Endgültig” hießen allerdings auch schon frühere Zustände, und mit dem Einfügen der endgültigen Geräusche wird sicher auch noch mal ein bisschen am Timing feinjustiert werden müssen.</li>
<li>Das Aufnehmen der Platzhalter-Geräusche habe ich auf Basis der ebenfalls zwischenzeitlich erstellten Liste der benötigten Geräusche aller Folgen vorgenommen. (Wenn sich jetzt jemand vorstellt, dass ich dazu eine Stunde lang neben einem Mikrofon auf dem Fußboden gesessen und alberne Dinge getan habe, dann ist das ganz schön nah an der Wirklichkeit.)</li>
<li>Temp-Musik habe ich ebenfalls gesucht und eingefügt, und dabei auch gleich etwas darüber gelernt, wie lange eine Pause zwischen zwei Szenen sein darf und soll. Das habe ich aber bisher auch nur für Folge 1 gemacht. (Hierbei habe ich zum Beispiel gelernt, dass es &#8220;<span style="font-family: courier new, courier;">MUSIK (EMOTIONAL NEUTRAL)</span>&#8221; nicht gibt.)</li>
<li>Vor alledem habe ich natürlich Folge 1 nochmal kritisch durchgehört und bei Stellen, die mich nicht vollständig zufriedengestellt haben, nach Alternativ-Takes gesucht und diese dann entsprechend eingebaut.</li>
<li>(Dabei sind noch ein paar Stellen – allein in Folge 1 – übriggeblieben, mit denen zumindest Jan und ich nicht 100%ig glücklich sind; aber schon Don, der das Ganze wesentlich weniger oft gehört hat, sind davon die meisten offenbar nicht negativ aufgefallen.)</li>
<li><a href="http://outopiabeta.de/wp-content/uploads/2010/06/skizze1-1.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1049" title="skizze1-1" src="http://outopiabeta.de/wp-content/uploads/2010/06/skizze1-1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Modellieren der Szenen in 3D ist gerade in vollem Gange. Oder wäre es zumindest, wenn Don nicht wesentlich schneller modellieren würde, als ich die Orte skizziere. (Also, ich glaube, für das Modellieren einer Szene braucht er schon länger als ich für das äußerst simple Skizzieren (s. rechts), aber er verbringt mehr Zeit damit, deshalb bin ich an der Stelle auch gerade der Flaschenhals.)</li>
</ul>
<p>Nicht auf der Liste stand, dass noch ein paar kleine Sprachaufnahmen übrig waren, die aber in der Zwischenzeit (beeindruckend, was man in einem halben Jahr alles schafft…) auch durchgeführt wurden. Mit einer einzigen winzigen Ausnahme: Bei einer Gastsprecherin habe ich nicht genau aufgepasst und ihr die Seite nicht hingelegt, auf der ihr letzter Satz Text stand. Der ist jetzt nicht entscheidend für das Gelingen des großen Ganzen, aber da ich die Dame eigentlich recht häufig sehe, hoffe ich, sie noch einmal für ca. 5 Minuten hier ins “Studio” locken zu können.**</p>
<p>Was auf der Liste stand, aber in der Tat noch offen ist, ist das Aufnehmen der Atemgeräusche, bei uns intern gern “Hechelsessions” genannt. Dabei sind wir aber immerhin einen Schritt näher dran zu wissen, wie das ablaufen soll: statt dem beim letzten Mal beschriebenen “Durchperformen” ganzer Szenen wird es wohl auch hier auf ein Zusammenschneiden von – noch genauer festzulegenden – Atem-Elementen hinauslaufen.</p>
<p>Da all diese Tätigkeiten jetzt immer mehr ständige Absprache erfordern – anstatt dass wie früher einfach “nur” ein paar für alle passende Aufnahmetermine koordiniert werden müssen – haben wir eine regelmäßige IRC-Chatkonferenz ins Leben gerufen. Die zwei Male, die wir diese schon durchgeführt haben, waren auch tatsächlich sehr erfolgreich, so dass leichte Frustmomente, wie es sie in den letzten Monaten bei uns allen vereinzelt gab (&#8220;Tun die anderen eigentlich auch noch was?!&#8221;), in Zukunft hoffentlich vermieden werden können.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1046" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Diesmal hat der Titel gleich viel mehr Bezug zum Beitrag. Wenn man sich den <a href="http://www.arcadiaclips.com/AliensWaves.html">richtigen Kontext</a> dazu denkt, zumindest.</li><li id="footnote_1_1046" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Den Satz “Die Sprachaufnahmen sind jetzt fertig” habe ich inzwischen <em>so</em> oft zu allen möglichen 98-prozentigen, 99-prozentigen, 99,5-prozentigen, 99,9-prozentigen usw. Zuständen gesagt, dass ich es mir heute mal spare. Inzwischen habe ich ohnehin die Theorie, dass die letzte Sprachaufnahme kurz vor der Veröffentlichung von Folge 6 stattfinden wird.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>You look so good in blue</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 21:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[3-D-Skizzen]]></category>
		<category><![CDATA[Statusbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorhin im Flieger nach Hause habe ich in einem Retrospektive-Artikel über &#8220;Mad Max&#8221; gelesen, dass der Regisseur und der Produzent den Film ein Jahr lang zu Hause geschnitten haben. Das erinnerte mich an was&#8230; Hallo, liebe Leser. Auch diese ungeplante und viel zu lange Blogpause hat keine dramatische Bedeutung, sondern ist lediglich Folge der Kombination [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhin im Flieger nach Hause habe ich in einem Retrospektive-Artikel über <a href="http://www.imdb.com/title/tt0079501/">&#8220;Mad Max&#8221;</a> gelesen, dass der Regisseur und der Produzent den Film ein Jahr lang zu Hause geschnitten haben. Das erinnerte mich an was&#8230;</p>
<p>Hallo, liebe Leser. Auch diese ungeplante und viel zu lange Blogpause hat keine dramatische Bedeutung, sondern ist lediglich Folge der Kombination aus bei genauer Betrachtung überraschend hohem Aufwand und dem sogenannten echten Leben.</p>
<p>Und auch diesmal haben wir wieder jede Menge getan, es sind aber bisher halt alles vorbereitende Tätigkeiten im Hintergrund und noch nichts Vorzeigbares. Ich werde da in den nächsten Tagen mal etwas ins Detail gehen. Versprochen.</p>
<p>Am Sonntag gibt’s noch einen, ahem, Workshop, in dem Jan, Don und ich uns mit der visuellen Soundmodellierung, oder wie auch immer man das nennen will, beschäftigen. Damit wir dabei alle was sehen können, ohne uns vor einen Computermonitor quetschen zu müssen, bin ich jetzt glücklicher Besitzer einer <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002C7SOUC">kabellosen Tastatur- und Maus-Kombination</a>, die wiederum mindestens ebenso sehr für diesen Blogeintrag verantwortlich ist wie der eingangs erwähnte Artikel über “Mad Max”. Denn ich sitze gerade auf der Couch, habe die Füße auf dem Couchtisch und tippe diesen Eintrag in mein Netbook, das wiederum am Fernseher angeschlossen ist. (Ich musste halt irgendwie ausprobieren, ob das wirklich geht.)</p>
<p><em>An dieser Stelle beende ich für heute das konfuse Gefasel, denn ich muss ins Bett. Ich wünschte, ich könnte sagen, das liegt daran, dass ich zu viel fürs Hörspiel getan habe.</em>*</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1038" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Der Tageszeit und der Schwammigkeit des Themas dieses Eintrags ist übrigens auch die Beliebigkeit des Titels geschuldet, der einfach die aktuelle Textzeile <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zDpkyAf7_b8">des gerade laufenden Songs</a> war, als ich nach einem Titel suchte. Nicht dass meine Titel hier sonst mehr Sinn machen würden.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Hörspiele und bunte Bilder</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 23:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Don</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[3-D-Skizzen]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam nimmt die Sache Form an. Wie Jan ja mal erwähnte, ist einfaches Stereo für Waschlappen, nein, das muss, wenn schon, in 5.1, oder 11.1 oder was auch immer abgemischt werden. Na gut, dachte ich mir damals. Vielleicht &#8216;n bisschen übertrieben, aber hey, ist schon irgendwie cool. Wie auch schon erwähnt, wird zu diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam nimmt die Sache Form an.<br />
Wie Jan ja mal erwähnte, ist einfaches Stereo für Waschlappen, nein, das muss, wenn schon, in 5.1, oder 11.1 oder was auch immer abgemischt werden.<br />
Na gut, dachte ich mir damals. Vielleicht &#8216;n bisschen übertrieben, aber hey, ist schon irgendwie cool.</p>
<p>Wie auch schon erwähnt, wird zu diesem Zweck für jede einzelne Szene eine grobe 3-D-Skizze angefertigt, in die dann Verknüpfungen zu den Sounddateien gesetzt werden, dann animiert man das ganze und lässt da entsprechend die virtuellen Puppen tanzen.</p>
<p>So war der Plan.</p>
<p>Mittlerweile sind wir bei dem Detailgrad &#8220;Sone Tür hat doch Türangeln, oder? Dann programmier ich da halt welche rein. Ich weiß, dass man die nicht sieht. Aber das gehört so. Außerdem sieht&#8217;s schick aus.&#8221; angekommen.<br />
Ich bin nicht sicher, wohin das noch führen wird, aber wenn die Kurve anhält, können wir nächstes Jahr einen (sehr rudimentären) Trickfilm rausbringen.<br />
Ist das Sinn der Sache?<br />
Hm. Ich weiß nicht&#8230;</p>
<p>Aber es macht Spaß!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sweet dreams are made of this</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 22:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Drehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Folge 5]]></category>
		<category><![CDATA[Folge 6]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor nur knapp 10 Monaten hatte ich erstmals davon erzählt, dass ich nicht ganz glücklich mit der Folgen-Aufteilung des ursprünglichen Drehbuchs vom Jahreswechsel 2008/2009 war. Den Schnitt zwischen Folge 5 und 6 nach vorne zu verlegen, um einen emotionalen &#8220;Beat&#8221; besser auszunutzen, halte ich nach wie vor für eine gute Idee, bloß war damit Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor <a href="/2009/03/writing-is-rewriting/">nur knapp 10 Monaten</a> hatte ich erstmals davon erzählt, dass ich nicht ganz glücklich mit der Folgen-Aufteilung des ursprünglichen Drehbuchs vom Jahreswechsel 2008/2009 war. Den Schnitt zwischen Folge 5 und 6 nach vorne zu verlegen, um einen emotionalen &#8220;Beat&#8221; besser auszunutzen, halte ich nach wie vor für eine gute Idee, bloß war damit Folge 5 extrem lang und Folge 6, gerade im direkten Vergleich, viel, viel zu kurz.</p>
<p>Ein Erweitern des Showdowns in Folge 6 war zwar möglich, aber nicht in einem Umfang, der dieses Missverhältnis wieder ausgeglichen hätte. Das war auch ein Grund, weshalb ich das Umschreiben, das ich mir im März vorgenommen und über Ostern skizziert hatte, erst am 12. November tatsächlich zu Ende gebracht habe.</p>
<p>Gestern abend habe ich dann mal die ja nun sehr weit fortgeschrittenen Aufnahmen der Folgen grob zusammengeschnitten und mir mal die Längen der einzelnen Folgen angeschaut.* Das Ergebnis war eher niederschmetternd:<br />
<em>Folge 1</em>: voll im Plan<br />
<em>Folge 2</em>: erstaunlich lang<br />
<em>Folge 3</em>: eher kurz, aber noch okay<br />
<em>Folge 4</em>: im Plan<br />
<em>Folge 5</em>: unglaublich lang trotz teils schmerzhafter Kürzungen<br />
<em>Folge 6</em>: viel zu kurz**</p>
<p>Trotzdem habe ich das gerade als dringendstes auf der To-Do-Liste stehende <a href="/2009/11/the-road-goes-ever-on#durchhoeren">Durchhören der bisherigen Folgen</a> heute beendet, und dabei fiel mir auf, dass die Breaks zwischen den Folgen 3/4 und 4/5 eigentlich gar nicht so fix sind und mit etwas Schnippelei habe ich jetzt eine Folge 1, die unverändert voll im Plan ist, und danach Folgen 2 bis 5 die alle <em><strong>fast genau gleichlang sind</strong></em>.</p>
<p>Die Länge der Abschlussfolge bleibt unklar &#8212; und das Einfügen von Handlungs-Geräuschen und Übergangsmusik wird das wie gesagt alles auch nochmal merklich verändern &#8211;, aber wenn ich gleich ins Bett gehe, werde ich wenigstens nicht mehr das Gefühl haben, dass der erste Gedanke der Hörer am Ende der letzten Folge sein wird: &#8220;Oh, die ist jetzt aber ganz schön kurz.&#8221;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_983" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Da das Timing noch absolut nicht endgültig ist und bestimmt noch Veränderungen im Minutenbereich nach sich zieht, halte ich mich mit konkreten Zahlen mal zurück. Als Größenordnung: Für die ursprüngliche Vermutung, 27 Seiten pro Folge müssten ja eigentlich ungefähr 27 Minuten entsprechen, brauche ich mich noch nicht zu schämen.</li><li id="footnote_1_983" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Ein Effekt, der dadurch verstärkt wurde, dass noch mindestens 5 Minuten für diese Folge am Samstag aufgenommen werden müssen. Auch was für Folge 5, aber dafür gibt es schon temporäres &#8220;Füllmaterial&#8221;.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>This one time</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 19:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Statusbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Und schon wieder ein Silvester hinter uns. Wenn mir das vor sechs Jahren einer erzählt hätte&#8230; Momentan sitze ich gerade irgendwo zwischen ungläubig und ehrfürchtig vor dem Verzeichnis mit den vorläufigen Mixen pro Szene und sehe fasziniert, dass nur noch zehn Szenen unvollständig sind. Fünf davon werden wir am kommenden Samstag in unserer letzten ernstzunehmenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und schon wieder ein Silvester hinter uns. Wenn mir das vor sechs Jahren einer erzählt hätte&#8230;</p>
<p>Momentan sitze ich gerade irgendwo zwischen ungläubig und ehrfürchtig vor dem Verzeichnis mit den vorläufigen Mixen pro Szene und sehe fasziniert, dass nur noch zehn Szenen unvollständig sind.</p>
<p>Fünf davon werden wir am kommenden Samstag in unserer letzten ernstzunehmenden Session (zwei Hauptsprecher, Jan und ich) aufnehmen und eine weitere am Tag danach nach Feierabend, nur ich und der Kollege Gastsprecher. Noch eine muss ich nur noch von Jan gegenhören lassen, weil ich da mal kurz selbst was spreche. Bleiben noch drei. Für die sind die Termine zwar noch nicht ganz klar, aber die Sprecher können sich unserem Zugriff nicht wirklich entziehen.</p>
<p><em>In diesem Zusammenhang könnte ich mich demnächst daran erinnern, dass der ursprüngliche Anlass dieses Hörspiel zu produzieren der war, dass uns das Aufnehmen des <a href="/2008/10/the-beginning-is-a-very-delicate-time/">Hörspiels für Ina</a> damals so einen Spaß gemacht hatte. Gemeint war damit aber eigentlich immer nur der Tag der Sprachaufnahmen; alles was danach folgte, war richtige </em>Arbeit<em> (die noch dazu fast ausschließlich Jan gemacht hat).</em></p>
<p><em>Was für eine gruselige Vorstellung.<br />
</em></p>
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