Parallel, together and apart

20. Juli 2010 · 20:46
von OJ

Als ich neulich zwecks Verlinkung nochmal einen uralten Eintrag suchte, fiel mir die von mir geäußerte Hoffnung ins Auge, dass wir hoffentlich „für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen durchführen müssen“. Da ja eine gewisse Chance besteht, dass dieses Blog Leser findet, die selbst ein Hörspiel aufnehmen wollen, wollte ich mal meine Erfahrungen zum Thema „Gemeinsam oder getrennt aufnehmen?“ mitteilen.

Ganzen Eintrag lesen…

This one time

3. Januar 2010 · 20:07
von OJ

Und schon wieder ein Silvester hinter uns. Wenn mir das vor sechs Jahren einer erzählt hätte…

Momentan sitze ich gerade irgendwo zwischen ungläubig und ehrfürchtig vor dem Verzeichnis mit den vorläufigen Mixen pro Szene und sehe fasziniert, dass nur noch zehn Szenen unvollständig sind.

Fünf davon werden wir am kommenden Samstag in unserer letzten ernstzunehmenden Session (zwei Hauptsprecher, Jan und ich) aufnehmen und eine weitere am Tag danach nach Feierabend, nur ich und der Kollege Gastsprecher. Noch eine muss ich nur noch von Jan gegenhören lassen, weil ich da mal kurz selbst was spreche. Bleiben noch drei. Für die sind die Termine zwar noch nicht ganz klar, aber die Sprecher können sich unserem Zugriff nicht wirklich entziehen.

In diesem Zusammenhang könnte ich mich demnächst daran erinnern, dass der ursprüngliche Anlass dieses Hörspiel zu produzieren der war, dass uns das Aufnehmen des Hörspiels für Ina damals so einen Spaß gemacht hatte. Gemeint war damit aber eigentlich immer nur der Tag der Sprachaufnahmen; alles was danach folgte, war richtige Arbeit (die noch dazu fast ausschließlich Jan gemacht hat).

Was für eine gruselige Vorstellung.

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All good things

14. November 2009 · 21:18
von OJ

Meine Behauptung von letzter Woche stimmte wenigstens grob; mein lieber Ex-Mitbewohner war heute in der Tat der letzte “große” Gastsprecher. Das bezieht sich nicht auf seine Körpergröße, sondern darauf, dass ich heute zum letzten Mal einen gemeinsamen Termin mit Jan, den beiden Hauptsprechern und einem Gastsprecher (und mir) finden musste. Und es musste heute zum letzten Mal über den manchmal etwas problembehafteten Kanal 3 im Wohnzimmer („Studio B“) aufgenommen werden, was mir die Gelegenheit gibt, das Wohnzimmer wieder etwas wohnlicher zu gestalten.

Allerdings ist es auch nicht so, dass jetzt wirklich nur noch die beim letzten Mal erwähnten 9 Mini-Sprecher aufgenommen werden müssten, denn während ich es vergangene Woche unter Vermeidung jeglicher Alternativtermine dann doch noch geschafft hatte, die beiden aufzunehmenden Szenen zu meiner Zufriedenheit umzuschreiben, habe ich gleichzeitig noch vier Seiten neue Szenen geschrieben, die das Alte mit dem Neuen verbinden. Dazu brauche ich zwar nur noch meine beiden Hauptsprecher (und idealerweise Jan), aber das ist dennoch wesentlich weniger Aufwand, weil wir inzwischen recht gut im Finden von gemeinsamen Terminen sind, und auch weil die beiden mittlerweile so viel Erfahrung mit dem Aufnehmen haben, dass wir deutlich schneller durch die Szenen kommen als das mit Gastsprechern der Fall ist, die sich erst noch an die ungewohnte Aufgabe und meine komischen Sätze ihre eigene Stimme im Kopfhörer usw. gewöhnen müssen.

Und dann gibt es neben den Mini-Rollen noch eine wichtige, aber kleine (kleine, aber wichtige?) Rolle, für die wir Sumire auserkoren haben, die allerdings aufgrund ihres und Jans neulich zur Welt gekommenen Töchterleins im Moment nicht so sehr viel Zeit hat. Aber da wir die anderen Rollen in der Szene bereits aufgenommen haben, kann sie als eine etwas aufwändigere Kleinrolle behandelt werden und lässt sich im trauten Kreis mit nur Jan und mir aufnehmen. Und da sie nicht in Folge 1 vorkommt, kann das auch gern irgendwann im nächsten Jahr passieren, ohne dass meine Hauptsprecher immer im Hinterkopf haben müssen, „nicht aus der Rolle kommen“ zu dürfen.

Man sieht also: Das Ende lässt sich fast beliebig lange herauszögern…

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Under pressure

9. November 2009 · 01:00
von OJ

Und jetzt wird es wieder spannend…

Wie es aussieht, findet am kommenden Samstag die letzte große Aufnahmesession statt; zumindest wäre es die letzte mit einem „großen“ Gastsprecher.* Das ist auf jeden Fall ein recht spannender Meilenstein.

Ein möglicher Stolperstein hingegen ist, dass ich die für diese Session aufzunehmende Szene immer noch nicht umgeschrieben habe. Aber ich habe an den meisten Nachmittagen der kommenden Woche noch nichts vor, und mein neuer Rechner ist auch bereits vollständig einsatzbereit. Ich bin voller Hoffnung…

  1. * Um und bei neun Mini-Rollen wären noch aufzunehmen, aber diese Aufnahmen geschehen dann vermutlich im sehr kleinen Kreis irgendwann an Feierabenden und dauern vielleicht jeweils eine halbe Stunde.
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Serendipity

19. September 2009 · 23:31
von OJ

Sprecher sind unterschiedlich. Sie sprechen bei den Aufnahmen unterschiedlich natürlich; sie sind unterschiedlich schnell darin, sich den Text anzueignen … und es ist unterschiedlich kompliziert, mit ihnen Termine zu machen.

Und manche haben einfach Pech. Mit Steffen zum Beispiel hatten wir schon mindestens fünf Termine abgemacht, die immer aus diversen Gründen abgesagt werden mussten, nur in einem Fall seinetwegen, und auch da war es keine Terminplanungsschwäche seinerseits, sondern höhere Gewalt.* Das hatte natürlich auch damit zu tun, dass sein Termin der einzige mit zwei Gastsprechern gleichzeitig war, so dass die Koordination doppelt vierzigtausendmal so schwierig war wie „normale“ Termine.

Heute war es dann endlich soweit, und trotz eines kleinen Schreckmoments gestern abend kam er heute nicht nur trotz erschwerender persönlicher Umstände (und diesen eben nicht unbedingt entsprechend auch noch gut gelaunt) zum Sprechen seiner Szenen, nein, er hatte auch noch vor ein paar Tagen Tina meine Nummer gegeben, so dass diese ebenfalls heute vorbeikam. Eigentlich vor allem zum spontanen Sprechen einer Mini-Rolle in Folge 3, aber da seit einiger Zeit nicht vollständig klärbar war, ob die andere heutige Gastsprecherin nun Zeit haben würde oder nicht, kam Tina auch als Temporär-Sprecherin für die Texte jener Dame sehr gelegen.

Irgendwann zwischen dem zweiten und dritten Take ihrer ersten Szene (noch ohne Steffen) bekam sie dann aber einfach, ohne es zu merken, die Rolle ganz endgültig, weil sie das hervorragend machte. (Die andere Sprecherin war in der Tat nicht erschienen, wie aus ihrer letzten Mail mit etwas Phantasie ersichtlich war).

So wurde aus einem „ach, egal, irgendwas nehmen wir morgen halt auf, je nachdem, wer kommt“-Termin ein sehr befriedigener Aufnahmetag, der sogar so zeitig vorbei war, dass ich noch mit dreien der Sprecher ins Kino gehen konnte.

(Und alle so: „Yeaahh“, um mal ein Wort aus dem Internet zu gebrauchen.)

  1. * Für empfindliche LeserInnen schreibe ich das Wort „Brechdurchfall“ in eine Fußnote.
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13 1/2 Wochen

13. September 2009 · 00:08
von Don

Ist doch albern!

Im Ernst: Ich muss gestehen, dass ich einigermaßen überrascht war, wie gut die Sache wieder angelaufen ist.

Ungefähr eine Stunde und dann lief die Sache wieder.

Inklusive aller blöden Witze, technischer Schwierigkeiten, Lachanfälle und dergleichen.

Aber so lustig die Sachen ja auch sind, ich bin irgendwie froh, dass ein Ende in Sicht ist.

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Now, where was I?

5. Juni 2009 · 13:16
von OJ

Nach zehneinhalb Wochen könnte ich ja langsam auch mal wieder was schreiben.

Was ist denn seitdem passiert?

Die für den 29. März angekündigte Aufnahme fiel aus (weil jemand überraschend doch am Wochenende arbeiten musste, glaube ich mich zu erinnern), aber dafür haben wir am 25. und 26. April zwei der wichtigsten Gastsprecher aufgenommen – spaßigerweise hatte ich an dem Wochenende eine beginnende Grippe.* Diese war dann auch einer der Gründe weshalb in letzer Zeit relativ wenig passiert ist. Vor allem aber waren unsere Hauptdarsteller (insb. –innen) an einigen Wochenenden nicht in Hamburg oder hatten keine Zeit (und ich gelegentlich ebenso), so dass deshalb über weite Strecken auch gar keine Aufnahmen möglich waren. (So auch z.B. am letzten Wochenende und am bevorstehenden.)

Weiter erschwert wurde die Terminfindung auch dadurch, dass alle Gastsprecher, mit denen es leicht ist, einen Termin zu finden, inzwischen da waren und jetzt praktisch nur noch die Vielbeschäftigten und/oder kurzfristig Absagenden übrig sind. Und wenn es schon im Normalfall schwierig ist, einen gemeinsamen Termin auszumachen, wird das natürlich nur noch schlimmer, wenn wir selbst nur wenige Termine anzubieten haben.

Infolgedessen haben wir auch schon die erste Sprecherin “verloren”. Alle mit ihr ausgemachten Termine fielen wegen irgendeiner/s Beteiligten aus, und nun ist die Dame in ihre Heimat fernab von Hamburg zurückgezogen.

Praktischerweise gibt es aber durch die ganzen Verzögerungen andererseits auch Leute, die zwar damals bei den Vorsprechen keine Zeit hatten, aber inzwischen ihre Häuser fertig gebaut, Praktika hinter sich gebracht o.ä. haben, so dass ich momentan keine Probleme sehe, die noch aufzunehmenden Rollen zu besetzen.

Und ich kann jetzt nach etwas Wieder-Einarbeitungszeit endlich mal wieder die mir ständig gestellte Frage “Was macht das Hörspiel?” beantworten: Wir haben inzwischen gut zwei Drittel der Dialoge aufgenommen. Allerdings sind wir auch immer noch beim Mix von Szene 1.

Der nächste mögliche Aufnahmetermin ist am Wochenende 20./21. Juni. (Ich schreib gleich mal ein paar E-Mails.)

Ach ja, und ein weiterer, enorm wichtiger, Gastsprecher zieht dieser Tage auch gerade weg, aber zum Glück nicht ganz so weit. Der hätte eventuell an einem der möglichen Wochenenden Zeit gehabt, aber ich konnte ihn nicht fragen, weil ich immer noch seine Szenen zu Ende umschreiben muss…

PS, 6.6. Der Text strotzte dermaßen vor Tipp-, Stil- und (vor allem) Grammatikfehlern, dass ich ihn heute nochmal etwas überarbeiten musste. Gestern handelte es sich auch u.a. um einen Test des Windows Live Writers, eines tatsächlich gar nicht mal so doofen Offline-Tools, mit dem sich größere Beiträge eleganter bearbeiten lassen als mit dem WordPress-Editor. Ich muss mir nur halt angewöhnen, den Text dann im Blog noch mal korrekturzulesen, obwohl ich ihn schon in der endgültigen Formatierung gesehen habe.

  1. * Nein, ich war nicht in Mexiko.

März

23. März 2009 · 13:41
von OJ

Der März stand bei mir vor allem im Zeichen eines größeren Projekts auf der „normalen“ Arbeit, das konkret dazu führte, dass ich das Wochenende in der Monatsmitte durchgearbeitet habe und die Wochen davor auch schon deutlich mehr Arbeitslast hatte. (Nun hat sich das zum Glück größtenteils normalisiert.)

Deshalb habe ich auch seit ziemlich genau einem Monat nichts mehr über unsere Aufnahmesessions geschrieben, was natürlich — wie schonmal erwähnt — auch zunehmend langweilig (abnehmend kurzweilig?) wird. Trotzdem/deshalb ganz kurz: Seitdem haben wir noch dreimal aufgenommen; einmal ganz kurz am 21. Februar, sowie im größeren (also normalgroßen) Rahmen am 1. und 7. März, und dabei fünf Gastsprecher aufgenommen, von denen wir einen nochmal für einen „Recall“ vorbeibitten werden, weil wir noch etwas Atmen, Schnaufen usw. aufnehmen wollen, was wir nur bei sehr ausgewählten Gastsprechern machen.

Dabei haben wir 19 Seiten aufgenommen, was uns rein rechnerisch auf 85,5 Seiten (56 % des Drehbuchs) bringt. Die Zahlen machen mir aber zunehmend Sorgen, weil die Angaben „Szene x hat 2,5 Seiten“ ohnehin schon etwas über den dicken Daumen gepeilt sind und wir außerdem noch einige Szenen „mehrfach“ aufnehmen, also das Wesentliche an einem Tag, und dann später, oder auch mal früher, einen einfach „reinschneidbaren“ Gastsprecher (z.B. einen Nachrichtensprecher) an einem anderen Tag, und ich nie sicher bin, wie ich das zählen soll bzw. wie ich es in der Vergangenheit gezählt habe. Wenn ich mal Zeit habe — ha ha –, werde ich mich mal an einer Konsolidierung versuchen

Da ich den Eintrag erst jetzt, über zwei Wochen nach der letzten Aufnahme, schreibe, kann ich nicht mehr genau sagen, wie lange die Aufnahmen jeweils gedauert haben. Das ist aber auch nicht so wichtig, dass ich diesen Eintrag jetzt noch verschieben würde, bis ich mir die Zeitstempel der aufgenommenen Dateien angeschaut habe, weil ich inzwischen gelernt habe, dass bei unserer Arbeitsweise die Faustregel „2,5 Seiten pro Stunde“ ganz gut funktioniert.

Die nächste Aufnahme findet am kommenden Sonntag, 29.3., statt.

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Etappensieg: Details

9. Februar 2009 · 10:44
von OJ

Hmm, irgendwie war ich gestern nach 12 Stunden doch etwas fertig, wie mir gerade scheint, wenn ich das nochmal lese.

Die eigentliche Aussage ist da irgendwo unauffällig in der Mitte des Bandwurmsatzes verborgen und auch nur angedeutet: Ich habe jetzt die geschnittenen Dialoge für die gesamte Folge 1 auf der Platte, nur ohne die letzten eindreiviertel Minuten und mit ca. 20 Sekunden Temporärdialog, für die noch die endgültigen Sprecher aufgenommen werden müssen.

Diese 1:45 Minuten am Ende werden, anders als gestern abend noch vermutet, übrigens nicht am kommenden Sonntag aufgenommen werden, sondern erst am 1. März, aber das beeinflusst den nach wie vor nur grob schätzbaren Erscheinungstermin von Folge 1 vermutlich überhaupt nicht.

Am Sonntag wird aber trotzdem was aufgenommen, nur halt nicht die Szene 1-19b.

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Etappensieg

8. Februar 2009 · 22:12
von OJ

Wir haben heute wieder ordentlich was geschafft*, nämlich bis auf ca. 3 Seiten den Rest von Folge 1. Die zusammengeschnittenen Szenen — nach wie vor ohne Soundeffekte — dauern zusammen 21,5 Minuten, wobei noch ca. 1:45 fehlen, die am kommenden Sonntag, 15.2., aufgenommen werden, wenn alles klappt. Dann fehlen nur noch fünf Zeilen oder so („Nachrichtensprecher“ und „Reporter“), für die wir allerdings zwei Sprecher brauchen, die noch nicht feststehen.

  1. * Für die Statistikfreunde: 17,5 Seiten, 11 % des Drehbuchs, in 7 Stunden inkl. kurzer Mittagspause, also wieder 2,5 Seiten pro Stunde; diesmal ohne Gastsprecher; insgesamt also ca. 67 Seiten oder 43 % des Drehbuchs.
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