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	<title>outopia beta &#187; Dialogersetzung</title>
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	<description>Was passiert, wenn ein Haufen Laien ein Science-Fiction-Hörspiel in sechs Folgen produziert</description>
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		<title>Parallel, together and apart</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich neulich zwecks Verlinkung nochmal einen uralten Eintrag suchte, fiel mir die von mir geäußerte Hoffnung ins Auge, dass wir hoffentlich &#8220;für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen durchführen müssen&#8221;. Da ja eine gewisse Chance besteht, dass dieses Blog Leser findet, die selbst ein Hörspiel aufnehmen wollen, wollte ich mal meine Erfahrungen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich neulich zwecks Verlinkung nochmal einen <a href="/2009/01/session-3/">uralten Eintrag</a> suchte, fiel mir die von mir geäußerte Hoffnung ins Auge, dass wir hoffentlich &#8220;für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen  durchführen müssen&#8221;. Da ja eine gewisse Chance besteht, dass dieses Blog Leser findet, die selbst ein Hörspiel aufnehmen wollen, wollte ich mal meine Erfahrungen zum Thema &#8220;Gemeinsam oder getrennt aufnehmen?&#8221; mitteilen.</p>
<p><span id="more-1134"></span>Ich dachte immer, dass das Aufnehmen von Gesprächen mit allen Teilnehmern gleichzeitig zum einen die Natürlichkeit fördert und zum anderen immens am Schnitt-Aufwand spart. Letzteres ist auf jeden Fall Quatsch; die Zeit, die ich inzwischen mit dem Durchsuchen anderer Takes nach besseren Versionen desselben Satzes (ohne Versprecher, mit natürlicherer Betonung o. ä.) und dem darauf folgendenden nahtlosen &#8220;Ranschneiden&#8221; an die umliegenden Sätze verbracht habe, liegt <em>enorm</em> über der Zeit, die es gedauert hätte, die Szenen gleich aus getrennten Aufnahmen zusammenzusetzen.</p>
<p>Was die Natürlichkeit angeht: Die Pausen zwischen dem Sprechen der Gesprächspartner sind weitaus  flexibler zu handhaben, als ich dachte. Hier kann problemlos z. B. durch  eine halbe Sekunde Stille ein Zögern erzeugt werden, das in der  Performance eigentlich gar nicht vorhanden war. Andererseits erfordert es durchaus etwas Aufmerksamkeit, gerade bei  unerfahrenen Sprechern, die Sätze jeweils nach &#8220;anfangen zu  sprechen&#8221; oder &#8220;weitersprechen&#8221; klingen zu lassen. Bei uns gab es manchmal an  den Nahtstellen zwischen den Einzelteilen sehr langer Szenen<a href="http://outopiabeta.de/2010/07/parallel-together-and-apart/#footnote_0_1134" id="identifier_0_1134" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es war  uns nicht m&ouml;glich, w&auml;hrend der Aufnahmen unh&ouml;rbar Seiten umzubl&auml;ttern, so dass  lange Szenen in Teile von maximal drei Drehbuchseiten &amp;#8212; das Maximum,  das nebeneinander auf die Pulte passte &amp;#8212; aufgeteilt wurden.">*</a> das  Problem, dass Sprecher am Anfang eines solchen Szenenteils viel lauter  ansetzten als sie den letzten Teil beendet hatten; dem würde beim  Aufnehmen einzelner Sätze vermutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt  werden müssen.</p>
<p>Von der Idee, zusätzlich zu den ohnehin anwesenden Haupt-Sprechern <em>mehrere</em> Gastsprecher aus verschiedenen Szenen auf einmal einzuladen, haben wir uns sehr schnell verabschiedet: Zum einen verkompliziert jede dazukommende Person die Terminplanung enorm, gerade bei Leuten, die sich das nicht wie unser &#8220;Kernteam&#8221; zur temporären Lebensaufgabe gemacht haben (und die wir, wenn ich das mal so pauschal sagen darf, ohnehin alle nicht zur Ein-privater-Termin-jagt-den-nächsten-Fraktion gehören). Dazu kommt dann noch, dass die Gastspecher, die gerade nicht in der Szene waren, ewig rumsitzen und &#8212; weil alle Zimmer der Wohnung mit Mikros ausgestattet und zum Aufnehmen benutzt wurden &#8212; ganz, ganz leise sein mussten. Es hat sich zwar keiner beschwert, aber mein schlechtes Gewissen gegenüber den Wartenden war der Qualitätskontrolle bei überraschend ausufernden Szenen sicher nicht zuträglich. Wenn andererseits Gastsprecher später dazustoßen wollten, musste man ab einem bestimmten Zeitpunkt immer Angst davor haben, dass gleich die Türklingel den besten Take ruiniert.<a href="http://outopiabeta.de/2010/07/parallel-together-and-apart/#footnote_1_1134" id="identifier_1_1134" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Klingel auszustellen und um ein Durchklingeln aufs (stummgeschaltete) Handy beim Ankommen zu bitten, war bei Aufnahmen im Januar und Februar auch keine besonders begeisternde Idee.">**</a></p>
<p>Das Hauptproblem aber ist, dass es offenbar nicht einmal mit zwei Kontrollhörern (Jan an der Technik, ich &#8220;am Drehbuch&#8221;) möglich ist, wirklich jede &#8220;komische Betonung&#8221; und jeden Haspler zu merken, und mit der Anzahl der Sprecher in einer Szene steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler schon rein statistisch enorm. Dazu kommt dann noch, dass einige Sprecher gleich in den ersten Takes toll sind, aber bis Take 15 etwas ermüdet sind, während andere erst einmal reinkommen müssen (was dann der Grund ist, dass es überhaupt zu Take 15 kommt). Deshalb war das oben erwähnte nochmalige Durchhören <em>aller</em> Takes überhaupt nötig, aber eben auch im Endeffekt sehr fruchtbar.</p>
<p>Kurz gefasst heißt das, dass zumindest in unserem Fall die Natürlichkeit, die das Zusammen-Aufnehmen erzeugt, durch die größere Fehlerhäufigkeit wieder vollkommen zunichte gemacht wird.</p>
<p>Nachdem praktisch alle Aufnahmen mit mehreren Sprechern durch waren, habe ich in den (Blu-Ray-exklusiven) Special Features des Animationsfilms <a href="http://www.imdb.com/title/tt0327597/">&#8220;Coraline&#8221;</a> gesehen, wie dort die Sprachaufnahmen gemacht worden waren: Ein Sprecher zur Zeit, Satz für Satz, mit diversen Versionen, bis Regisseur und Sprecher glücklich waren. &#8220;Vielleicht hätten wir doch erst mal gucken sollen, wie die Profis das machen&#8221;, war mein erster Gedanke.</p>
<p>Was darunter natürlich gelitten hätte, wäre der Spaß an der Gruppenarbeit. Und einschränkend sollte ich vielleicht noch sagen, dass das Ganze hier vielleicht nur für Hörspiele mit einer so langen Besetzungsliste (über 50 Rollen, über 30 Sprecher) wie unserem gilt. Würde es sich um ein Zwei-Personen-Stück handeln, hätte ich mit den &#8212; überdurchschnittlich talentierten, aber auch durch langes Aufnehmen im kleinen Kreis ungleich geübteren &#8212; Haupt-Sprechern die meisten der oben beschriebenen Probleme gar nicht erst gehabt.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1134" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Es war  uns nicht möglich, während der Aufnahmen unhörbar Seiten umzublättern, so dass  lange Szenen in Teile von maximal drei Drehbuchseiten &#8212; das Maximum,  das nebeneinander auf die Pulte passte &#8212; aufgeteilt wurden.</li><li id="footnote_1_1134" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Die Klingel auszustellen und um ein Durchklingeln aufs (stummgeschaltete) Handy beim Ankommen zu bitten, war bei Aufnahmen im Januar und Februar auch keine besonders begeisternde Idee.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>It’s much more fun, I must confess</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Outtakes]]></category>

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		<description><![CDATA[Alternativ-Takes sind für alle Szenen bis zum Ende gesucht und in die entsprechenden Szenen eingebaut, also wäre nun die nächstdringliche Aufgabe für mich, Folgen drei bis sechs mit Temp-Geräuschen zu versehen und dabei das Timing festzulegen*, aber ich habe etwas (wieder-) entdeckt, das viel mehr Spaß macht: Die alten Aufnahmesessions auf Versprecher, Albernheiten und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alternativ-Takes sind für alle Szenen bis zum Ende gesucht und in die entsprechenden Szenen eingebaut, also wäre nun die nächstdringliche Aufgabe für mich, Folgen drei bis sechs mit Temp-Geräuschen zu versehen und dabei das Timing festzulegen<a href="http://outopiabeta.de/2010/07/its-much-more-fun-i-must-confess/#footnote_0_1123" id="identifier_0_1123" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es ist erstaunlich, wie oft ich &amp;#8220;noch mehr Pause&amp;#8221; hinzuf&uuml;gen kann und wie sehr die Szenen dadurch besser werden ohne ins Gem&auml;chliche oder Tr&auml;ge &uuml;berzugehen.">*</a>, aber ich habe etwas (wieder-) entdeckt, das viel mehr Spaß macht: Die alten Aufnahmesessions auf Versprecher, Albernheiten und das eine oder andere ganz interessante &#8220;behind the scenes&#8221;-Gespräch durchzuhören.</p>
<p>Schon bei dem <a href="/2008/10/the-beginning-is-a-very-delicate-time/">Ersthörspiel</a> 2004 gab es zu elf Minuten Hörspiel zehneinhalb Minuten Outtakes. Die Quote wollen wir hier nicht beibehalten, aber es dürfte schon die eine oder andere Minute zusammenkommen. Irgendwann nach der Veröffentlichung von Folge 6 im Jahre <span style="font-family: Arial,sans-serif; font-weight: bold;">(zensiert)</span>, versteht sich.</p>
<p>Das Durchhören ruft dabei den nicht zu unterschätzenden Spaß der Aufnahmen wieder als scheinfrische Erinnerung hervor, so dass ich die ganze Zeit das Gefühl habe, gerade mit Leuten jede Menge Zeit verbracht zu haben, die ich zum Teil seit einem Jahr oder so nicht mehr gesehen habe.</p>
<p>Und ja, das mit den Temp-Geräuschen und Timings für die letzten vier Folgen mache ich auch noch rechtzeitig, keine Sorge.</p>
<p><em><span style="font-size: 0.85em;">(Apropos Alternativ-Takes: Beim Durchhören von <a href="/2009/01/session-3/">Session #3</a> habe ich doch glatt &#8220;Re-Takes&#8221; gefunden, die dazu gedacht waren, ein paar suboptimale Sätze der <a href="/2009/01/das-erste-mal/">allerersten Session</a> zu ersetzen, es allerdings irgendwie nicht in die aktuelle Version der Szenen geschafft hatten. &#8212; Zur Schonung von Dons Blutdruck sollte ich hier vielleicht noch anfügen, dass das alles für Folge 2 und 3 war und keine Nacharbeiten am Timing erfordert.)</span></em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1123" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> Es ist erstaunlich, wie oft ich &#8220;noch mehr Pause&#8221; hinzufügen kann und wie sehr die Szenen dadurch besser werden ohne ins Gemächliche oder Träge überzugehen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>The road goes ever on</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Drehbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich wie gesagt vergangene Woche das mich seit März latent nervende Umschreiben der Endszene hinter mich gebracht habe, habe ich endlich wieder richtig Freizeit kann ich mich nun anderen anstehenden Aufgaben widmen. Zum einen ist da natürlich &#8220;das Übliche&#8221;, also das Schneiden der aufgenommenen Takes zu den endgültigen Szenen (wäre eigentlich am Wochenende noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich <a href="2009/11/all-good-things/">wie gesagt</a> vergangene Woche das mich seit März latent nervende Umschreiben der Endszene hinter mich gebracht habe, <span style="text-decoration: line-through;">habe ich endlich wieder richtig Freizeit</span> kann ich mich nun anderen anstehenden Aufgaben widmen. Zum einen ist da natürlich &#8220;das Übliche&#8221;, also das Schneiden der aufgenommenen Takes zu den endgültigen Szenen (wäre eigentlich am Wochenende noch dran gewesen, hatte ich aber am Samstag keine Energie mehr für, und am Sonntag keine Zeit), das (in letzter Zeit arg schleifen gelassene) Organisieren der verbleibenden Sprechertermine und das (sehr spaßige, aber auch enorm zeitaufwändige) Durchhören der Aufnahmesessions auf interessante Albernheiten, vulgo Outtakes.</p>
<p>Eigentlich hatte ich immer gesagt, dass ja nach den Aufnahmen die Zeit kommt, in der ich mich nach Jahren des Drehbuchschreibens und im Endeffekt vermutlich auch eines Jahres Sprechproben und Aufnahmen etwas zurücklehnen und Jan die Arbeit machen lassen kann. Es stellt sich bloß langsam heraus, dass es in der Postproduction <em>so viel</em> zu tun gibt, dass ich das Jan nicht allein zumuten kann, schon gar nicht als frischgebackener Vater. Also haben wir neulich mal ein bisschen skizziert, wie ich oder ggf. auch andere Leute behilflich sein können. Das Durchschauen des mit Jans und Sumires HD-Videokamera aufgenommenen Behind-the-scenes-Materials haben wir z.B. bereits an Don abgegeben, aber für mich bleiben nach dem neulich gefassen Plan noch Themen wie:</p>
<p><strong><em><a name="durchhoeren">Durchhören</a> der bisher fertig geschnittenen Szenen.</em></strong> Sozusagen die &#8220;Endabnahme&#8221; der Szenen. Gerade am Anfang habe ich einfach den bei der Aufnahme als optimal markierten Take genommen und vielleicht noch einen Satz oder zwei ersetzt, wenn ein auffälliger Versprecher drin war. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, für jeden Satz, den ich nicht 100%ig perfekt finde &#8212; o Wunder, sowas gibt&#8217;s dann beim In-Ruhe-nochmal-Durchhören relativ oft doch noch &#8211;, in allen Takes eine bessere Version zu suchen. Das könnte ich damit für mindestens die bis März/April aufgenommenen Sessions nachholen.</p>
<p><em><strong>Einfügen von Platzhalter-Geräuschen.</strong></em> Das habe ich für die ersten acht Szenen oder so Anfang des Jahres mal gemacht, aber damals bei unserer sehr kurzen (und rückblickend vielleicht etwas verfrühten) <a href="http://outopiabeta.de/2009/02/another-brick-1/">Serie mit</a> <a href="http://outopiabeta.de/2009/02/another-brick-2/">Soundmix-Beispielen</a> nicht mitveröffentlicht, weil es ganz schön peinlich war. Das ist noch eine wichtige Regie-/Schnitt-Aufgabe, weil erst dadurch das Timing der Szene endgültig festgelegt wird.</p>
<p><em><strong>Liste der benötigten Geräusche erstellen.</strong></em> Das ergibt sich quasi nebenher beim Einfügen der Platzhalter-Geräusche und erzeugt kaum Zusatzarbeit, wenn ich etwas überlegt vorgehe. Hier ist natürlich der Vorteil, dass Jan mit einer solchen Liste etwas besser einschätzen kann, in wieviel Varianten er z.B. <a href="http://outopiabeta.de/2009/10/durchatmen-und-digitalisierte-sessel/">die Geräusche eines Sessels</a> aufnehmen muss.</p>
<p><em><strong>Unterstützung beim Aufnehmen und Schneiden der Geräusche</strong></em> nach der o.g. Liste. Muss man, glaube ich, nicht groß erklären, aber es ist natürlich ziemlich zeitraubend.</p>
<p><em><strong>Temp-Musik finden und einfügen.</strong></em> Sowas ist bei Filmen ja gang und gäbe, und gerade in Anbetracht unserer <a href="http://outopiabeta.de/2009/09/mit-ohne-musik/">Musiker-Situation</a><a href="http://outopiabeta.de/2009/11/the-road-goes-ever-on/#footnote_0_867" id="identifier_0_867" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="+++ Breaking News: Jan meint, er habe noch nicht genug zu tun und will auch die Musik machen. +++ Habe ich ja absolut nichts gegen, aber da ja auch noch etliche Monde ins Land gehen werden. bis das mit der Musik akut wird, habe ich die Suchanzeige erstmal drin gelassen.">*</a> ist es sicher auch bei uns sinnvoll, die momentan nur als &#8220;<span style="font-family: Courier New, monospace;">MUSIK (SPANNEND)</span>&#8221; oder &#8220;<span style="font-family: Courier New, monospace;">MUSIK: TIME-CUT (HOFFNUNGSVOLL)</span>&#8221; oder so vorhandenen Musikpausen auch außerhalb meines Kopfes etwas konkreter zu machen. Wie einer unserer Sprecher so richtig bemerkte, ist der Score zu <a href="http://www.imdb.com/title/tt1182345/">&#8220;Moon&#8221;</a><a href="http://outopiabeta.de/2009/11/the-road-goes-ever-on/#footnote_1_867" id="identifier_1_867" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Noch kein deutscher Starttermin, lief im Sommer schon mal vorab auf dem Fantasy Filmfest. DVD und Score-CD (und Blu-Ray, nat&uuml;rlich) sind in England aber schon erh&auml;ltlich. Der Film ist vermutlich mein Lieblingsfilm von 2009. Ende der Werbung.">**</a> ein guter Ausgangspunkt. Ich zögere lediglich etwas, weil ich Angst habe, meine Lieblingsmusik (&#8220;Moon&#8221; und andere) durch hundertmaliges Hören kurzer Passagen auf ewig nur noch mit diesem Hörspiel zu verbinden.</p>
<p><em><strong>Modellieren der Szenen in 3D</strong><strong> und </strong></em><em><strong>Einstellen der Bewegungen</strong><strong>.</strong></em> Das klingt jetzt vielleicht etwas esoterisch &#8212; ich habe <a href="http://outopiabeta.de/2009/10/reifeprozes/">Jans Grobkonzept</a> zu dem Thema erst richtig verstanden, oder vielmehr glauben können, als er mir das mal am Rechner demonstriert hat &#8211;, aber ein relativ grobe 3D-Darstellung der einzelnen Handlungsorte einschließlich der Platzierung und Bewegung der Geräusch- und Dialogquellen (auch &#8220;Sprecher&#8221; genannt) erlaubt &#8212; nach der enorm aufwändigen Vorarbeit, die Jan gerade leistet &#8212; dann ein relativ einfaches Ermitteln des Sounds am jeweiligen Audiofokus, sozusagen der &#8220;Kameraposition&#8221; &#8212; nicht zuletzt im Hinblick auf einen <em>x</em>.1-Surround-Mix. <em>&lt;handwedel/&gt; Das hast du jetzt nicht gelesen. Du wirst nach Hause gehen und Dein Leben überdenken.</em></p>
<p><em><strong>Atemgeräusche aufnehmen.</strong></em> Das &#8220;automatische Mitaufnehmen&#8221; von Atemgeräuschen der <em>zuhörenden</em> Sprecher hat sich leider nicht so sehr bewährt. Auf jeden Fall schon mal deshalb, weil bei den beiden Hauptsprecher-Mikrofonen das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbersprechen">Übersprechen</a> des gerade Sprechenden am anderen Mikro lauter ist als das Atmen des direkt vor dem Mikro stehenden Sprechers. Und das Atmen, was dann manchmal doch zu hören ist, lässt oft weniger auf &#8220;oh, wie interessant/bewegend, was der oder die andere da gerade sagt&#8221; schließen als auf &#8220;hoffentlich verpasse ich gleich meinen Einsatz nicht oder verspreche mich wieder bei diesem einen Satz&#8221;. Deshalb wollen wir unsere drei wichtigsten Sprecher ihre gesamten Szenen noch mal als reine &#8220;Atmer&#8221; durchspielen lassen. Das muss dann natürlich auch wieder geschnitten und dazugemixt werden.</p>
<p>Es gibt also noch ein bisschen was zu tun. Wenn ich mir das so angucke, frage ich mich, ob ich die derzeit in der FAQ geäußerte Schätzung von &#8220;Frühjahr 2010&#8243; nicht nochmal überdenken sollte&#8230;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_867" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">*</span> +++ Breaking News: Jan meint, er habe noch nicht genug zu tun und will auch die Musik machen. +++ Habe ich ja absolut nichts gegen, aber da ja auch noch etliche Monde ins Land gehen werden. bis das mit der Musik akut wird, habe ich die <a href="http://outopiabeta.de/credits/">Suchanzeige</a> erstmal drin gelassen.</li><li id="footnote_1_867" class="footnote" style="list-style-type:none;"><span class="symbol">**</span> Noch kein deutscher Starttermin, lief im Sommer schon mal vorab auf dem <a href="http://fantasyfilmfest.com/">Fantasy Filmfest</a>. <a href="http://www.amazon.co.uk/Moon-DVD-Matt-Berry/dp/B002KCO6QA">DVD</a> und <a href="http://www.amazon.co.uk/Moon-Clint-Mansell/dp/B002FG9NLY">Score-CD</a> (und <a href="http://www.amazon.co.uk/Moon-Blu-ray-Sam-Rockwell/dp/B002KHMNCY">Blu-Ray</a>, natürlich) sind in England aber schon erhältlich. Der Film ist vermutlich mein Lieblingsfilm von 2009. Ende der Werbung.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Another brick (ii)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 16:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbeispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich beim letzten Mal die rohen Aufnahme-Takes vorgestellt habe, geht es heute weiter mit dem Rohschnitt, den ich dann am Tag nach der Aufnahme (25. Januar) hergestellt habe. Zuerst habe ich einfach die Takes, die ich beim Aufnehmen als die besten markiert hatte, zu einer Gesamtszene kombiniert und natürlich den Regiekanal entfernt (außer bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich beim <a href="/2009/02/another-brick-1/">letzten Mal</a> die rohen Aufnahme-Takes vorgestellt habe, geht es heute weiter mit dem Rohschnitt, den ich dann am Tag nach der Aufnahme (25. Januar) hergestellt habe.</p>
<p><span id="more-672"></span>Zuerst habe ich einfach die Takes, die ich beim Aufnehmen als die besten markiert hatte, zu einer Gesamtszene kombiniert und natürlich den Regiekanal entfernt (außer bei dem Temporär-Hartzuiker):</p>
<p>Das war schon mal ganz gut, hatte aber noch ein paar Probleme, die ich aber alle beheben konnte (jeweils im Vorher/Nachher-Vergleich):</p>
<ul>
<li>Karstens Satz &#8220;Wir sind doch fast auf die Stunde pünktlich&#8221; war, wie gesagt, nicht ganz sauber aufgenommen worden, und es hatte sich beim ansonsten besten Take ein &#8220;schon&#8221; hineingeschlichen;</li>
<li>Kims &#8220;Dann ist ja alles gut&#8221; hatte Meike in einem früheren Take noch trockener gesprochen;</li>
<li>Marks erster Satz hatte Hall, weil Victor ungünstig nah am Metallpult mit den Drehbuchseiten stand;</li>
<li>Außerdem hatte er das Wort &#8220;hab&#8221; ein bisschen verschluckt</li>
<li>und &#8220;Was wollen sie denn sonst so lange machen&#8221; etwas eigenartig &#8220;gesungen&#8221;.</li>
</ul>
<p>Eine Woche später kam dann auch noch der inzwischen genesene Björn vorbei, so dass ich meine Temporär-Sätze endlich rausschmeißen konnte, und dieses Endergebnis der Dialoge hatte:</p>
<p>Auch diese MP3s gibt es wieder im <a href="/download/">Download-Bereich</a>. Damit haben wir jetzt unseren aktuellen Stand nahezu eingeholt, so dass ich zwar ein nächstes Mal versprechen kann, aber noch nichts über den Termin oder Inhalt andeuten kann.</p>
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