All good things

14. November 2009 · 21:18
von OJ

Meine Behauptung von letzter Woche stimmte wenigstens grob; mein lieber Ex-Mitbewohner war heute in der Tat der letzte “große” Gastsprecher. Das bezieht sich nicht auf seine Körpergröße, sondern darauf, dass ich heute zum letzten Mal einen gemeinsamen Termin mit Jan, den beiden Hauptsprechern und einem Gastsprecher (und mir) finden musste. Und es musste heute zum letzten Mal über den manchmal etwas problembehafteten Kanal 3 im Wohnzimmer („Studio B“) aufgenommen werden, was mir die Gelegenheit gibt, das Wohnzimmer wieder etwas wohnlicher zu gestalten.

Allerdings ist es auch nicht so, dass jetzt wirklich nur noch die beim letzten Mal erwähnten 9 Mini-Sprecher aufgenommen werden müssten, denn während ich es vergangene Woche unter Vermeidung jeglicher Alternativtermine dann doch noch geschafft hatte, die beiden aufzunehmenden Szenen zu meiner Zufriedenheit umzuschreiben, habe ich gleichzeitig noch vier Seiten neue Szenen geschrieben, die das Alte mit dem Neuen verbinden. Dazu brauche ich zwar nur noch meine beiden Hauptsprecher (und idealerweise Jan), aber das ist dennoch wesentlich weniger Aufwand, weil wir inzwischen recht gut im Finden von gemeinsamen Terminen sind, und auch weil die beiden mittlerweile so viel Erfahrung mit dem Aufnehmen haben, dass wir deutlich schneller durch die Szenen kommen als das mit Gastsprechern der Fall ist, die sich erst noch an die ungewohnte Aufgabe und meine komischen Sätze ihre eigene Stimme im Kopfhörer usw. gewöhnen müssen.

Und dann gibt es neben den Mini-Rollen noch eine wichtige, aber kleine (kleine, aber wichtige?) Rolle, für die wir Sumire auserkoren haben, die allerdings aufgrund ihres und Jans neulich zur Welt gekommenen Töchterleins im Moment nicht so sehr viel Zeit hat. Aber da wir die anderen Rollen in der Szene bereits aufgenommen haben, kann sie als eine etwas aufwändigere Kleinrolle behandelt werden und lässt sich im trauten Kreis mit nur Jan und mir aufnehmen. Und da sie nicht in Folge 1 vorkommt, kann das auch gern irgendwann im nächsten Jahr passieren, ohne dass meine Hauptsprecher immer im Hinterkopf haben müssen, „nicht aus der Rolle kommen“ zu dürfen.

Man sieht also: Das Ende lässt sich fast beliebig lange herauszögern…

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Serendipity

19. September 2009 · 23:31
von OJ

Sprecher sind unterschiedlich. Sie sprechen bei den Aufnahmen unterschiedlich natürlich; sie sind unterschiedlich schnell darin, sich den Text anzueignen … und es ist unterschiedlich kompliziert, mit ihnen Termine zu machen.

Und manche haben einfach Pech. Mit Steffen zum Beispiel hatten wir schon mindestens fünf Termine abgemacht, die immer aus diversen Gründen abgesagt werden mussten, nur in einem Fall seinetwegen, und auch da war es keine Terminplanungsschwäche seinerseits, sondern höhere Gewalt.* Das hatte natürlich auch damit zu tun, dass sein Termin der einzige mit zwei Gastsprechern gleichzeitig war, so dass die Koordination doppelt vierzigtausendmal so schwierig war wie „normale“ Termine.

Heute war es dann endlich soweit, und trotz eines kleinen Schreckmoments gestern abend kam er heute nicht nur trotz erschwerender persönlicher Umstände (und diesen eben nicht unbedingt entsprechend auch noch gut gelaunt) zum Sprechen seiner Szenen, nein, er hatte auch noch vor ein paar Tagen Tina meine Nummer gegeben, so dass diese ebenfalls heute vorbeikam. Eigentlich vor allem zum spontanen Sprechen einer Mini-Rolle in Folge 3, aber da seit einiger Zeit nicht vollständig klärbar war, ob die andere heutige Gastsprecherin nun Zeit haben würde oder nicht, kam Tina auch als Temporär-Sprecherin für die Texte jener Dame sehr gelegen.

Irgendwann zwischen dem zweiten und dritten Take ihrer ersten Szene (noch ohne Steffen) bekam sie dann aber einfach, ohne es zu merken, die Rolle ganz endgültig, weil sie das hervorragend machte. (Die andere Sprecherin war in der Tat nicht erschienen, wie aus ihrer letzten Mail mit etwas Phantasie ersichtlich war).

So wurde aus einem „ach, egal, irgendwas nehmen wir morgen halt auf, je nachdem, wer kommt“-Termin ein sehr befriedigener Aufnahmetag, der sogar so zeitig vorbei war, dass ich noch mit dreien der Sprecher ins Kino gehen konnte.

(Und alle so: „Yeaahh“, um mal ein Wort aus dem Internet zu gebrauchen.)

  1. * Für empfindliche LeserInnen schreibe ich das Wort „Brechdurchfall“ in eine Fußnote.
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Movement

7. September 2009 · 18:36
von OJ

Zehneinhalb Wochen sind doch gar nix, wir können auch dreizehneinhalb! Nennen wir es mal höflich „Sommerpause“. (In der Tat haben Semesterferien und generelle Urlaubszeit etwas damit zu tun gehabt.)

Aber langsam fühlt es sich wieder so an, als ging es vorwärts.

Wir hatten nämlich am Samstag die erste Aufnahme nach einer ziemlich genau viermonatigen Pause.* Auch hier erreichten wir wieder unseren beängstigend konstanten Schnitt von 2,5 Seiten pro Stunde und können einem weiteren Gastsprecher für seine Mithilfe danken.

Angenehm ist auch, dass wir jetzt nur noch vier Gastsprecher mit größeren Rollen vor uns haben. Nun müssen wir nur noch zusehen, dass wir vor Jan und Sumires Babypause ab Anfang Oktober noch möglichst viel davon aufgenommen bekommen – andernfalls würde sich diese Babypause zu der des finalen Gastsprechers (ab Ende Dezember) addieren und wir hätten in Summe eine sechsmonatige Pause, was, gelinde gesagt, doof wäre. Ich darf natürlich nicht verschweigen, dass ich die Szenen dieses abschließenden Gastsprechers immer noch nicht umgeschrieben habe.

Zum Glück habe ich durch die Bewegung, in die das Projekt jetzt wieder kommt, auch wieder deutlich mehr Motivation, mich zum Umschreiben hinzusetzen oder vielmehr, wenn ich schon sitze, das Drehbuch auch tatsächlich aus der Tasche zu ziehen.

Unabhängig davon freuen wir uns auf eine der wichtigsten Gastrollen am kommenden Samstag und – irgendwie spontan über die kommenden Wochen verteilt und grundsätzlich auch unabhängig von allen Babypausen – noch um und bei zehn GastsprecherInnen für ganz kleine Rollen, wobei es sich dann mehr um halbe Stunden am Feierabend handeln dürfte. Auch hier gibt es noch jede Menge Terminabstimmungs- und Nachhak-Bedarf.

Aber Spaß macht’s wieder.

  1. * Dass ich mal die Kabel hätte wegräumen können, fiel mir erst jetzt am Freitag ein, als ich sie zum Putzen einrollte, so dass ich, nachdem der Korkfußboden getrocknet war, immerhin eine gute Stunde trittfreundlichen Flur genießen konnte, bevor ich dann alles wieder anschließen musste, um die Technik für den Folgetag zu checken.
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Now, where was I?

5. Juni 2009 · 13:16
von OJ

Nach zehneinhalb Wochen könnte ich ja langsam auch mal wieder was schreiben.

Was ist denn seitdem passiert?

Die für den 29. März angekündigte Aufnahme fiel aus (weil jemand überraschend doch am Wochenende arbeiten musste, glaube ich mich zu erinnern), aber dafür haben wir am 25. und 26. April zwei der wichtigsten Gastsprecher aufgenommen – spaßigerweise hatte ich an dem Wochenende eine beginnende Grippe.* Diese war dann auch einer der Gründe weshalb in letzer Zeit relativ wenig passiert ist. Vor allem aber waren unsere Hauptdarsteller (insb. –innen) an einigen Wochenenden nicht in Hamburg oder hatten keine Zeit (und ich gelegentlich ebenso), so dass deshalb über weite Strecken auch gar keine Aufnahmen möglich waren. (So auch z.B. am letzten Wochenende und am bevorstehenden.)

Weiter erschwert wurde die Terminfindung auch dadurch, dass alle Gastsprecher, mit denen es leicht ist, einen Termin zu finden, inzwischen da waren und jetzt praktisch nur noch die Vielbeschäftigten und/oder kurzfristig Absagenden übrig sind. Und wenn es schon im Normalfall schwierig ist, einen gemeinsamen Termin auszumachen, wird das natürlich nur noch schlimmer, wenn wir selbst nur wenige Termine anzubieten haben.

Infolgedessen haben wir auch schon die erste Sprecherin “verloren”. Alle mit ihr ausgemachten Termine fielen wegen irgendeiner/s Beteiligten aus, und nun ist die Dame in ihre Heimat fernab von Hamburg zurückgezogen.

Praktischerweise gibt es aber durch die ganzen Verzögerungen andererseits auch Leute, die zwar damals bei den Vorsprechen keine Zeit hatten, aber inzwischen ihre Häuser fertig gebaut, Praktika hinter sich gebracht o.ä. haben, so dass ich momentan keine Probleme sehe, die noch aufzunehmenden Rollen zu besetzen.

Und ich kann jetzt nach etwas Wieder-Einarbeitungszeit endlich mal wieder die mir ständig gestellte Frage “Was macht das Hörspiel?” beantworten: Wir haben inzwischen gut zwei Drittel der Dialoge aufgenommen. Allerdings sind wir auch immer noch beim Mix von Szene 1.

Der nächste mögliche Aufnahmetermin ist am Wochenende 20./21. Juni. (Ich schreib gleich mal ein paar E-Mails.)

Ach ja, und ein weiterer, enorm wichtiger, Gastsprecher zieht dieser Tage auch gerade weg, aber zum Glück nicht ganz so weit. Der hätte eventuell an einem der möglichen Wochenenden Zeit gehabt, aber ich konnte ihn nicht fragen, weil ich immer noch seine Szenen zu Ende umschreiben muss…

PS, 6.6. Der Text strotzte dermaßen vor Tipp-, Stil- und (vor allem) Grammatikfehlern, dass ich ihn heute nochmal etwas überarbeiten musste. Gestern handelte es sich auch u.a. um einen Test des Windows Live Writers, eines tatsächlich gar nicht mal so doofen Offline-Tools, mit dem sich größere Beiträge eleganter bearbeiten lassen als mit dem WordPress-Editor. Ich muss mir nur halt angewöhnen, den Text dann im Blog noch mal korrekturzulesen, obwohl ich ihn schon in der endgültigen Formatierung gesehen habe.

  1. * Nein, ich war nicht in Mexiko.

Etappensieg

8. Februar 2009 · 22:12
von OJ

Wir haben heute wieder ordentlich was geschafft*, nämlich bis auf ca. 3 Seiten den Rest von Folge 1. Die zusammengeschnittenen Szenen — nach wie vor ohne Soundeffekte — dauern zusammen 21,5 Minuten, wobei noch ca. 1:45 fehlen, die am kommenden Sonntag, 15.2., aufgenommen werden, wenn alles klappt. Dann fehlen nur noch fünf Zeilen oder so („Nachrichtensprecher“ und „Reporter“), für die wir allerdings zwei Sprecher brauchen, die noch nicht feststehen.

  1. * Für die Statistikfreunde: 17,5 Seiten, 11 % des Drehbuchs, in 7 Stunden inkl. kurzer Mittagspause, also wieder 2,5 Seiten pro Stunde; diesmal ohne Gastsprecher; insgesamt also ca. 67 Seiten oder 43 % des Drehbuchs.
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Have a break

7. Februar 2009 · 19:07
von OJ

Man könnte dieses Blog lesen und denken, dass zwischen den Aufnahmeterminen am Wochenende nichts passiert, weil ja alle Einträge momentan nur von den Aufnahmen handeln und zwischen Samstag und Montag abend geschrieben werden. Das wäre aber nur bedingt richtig. Natürlich machen wir unter der Woche so Dinge wie arbeiten bzw. studieren und haben vielleicht sogar abends noch etwas Privatleben, aber es gibt da trotzdem noch ein paar relativ unmerkliche Nebenschauplätze.

Zum einen kostet die Vorbereitung eines Aufnahmetermins — diese Woche erst am Sonntag, weshalb ich die Zeit für das Schreiben dieses Eintrags auch schon gleich von meiner Frei- oder Schlafenszeit abziehen kann –, die aus dem Zusammensuchen der nötigen und der möglichen Szenen besteht; also den Szenen, die am nächsten Tag aufgenommen werden müssen, weil sonst die Gastsprecherkombination nochmal koordiniert und eingeladen werden muss, und den Szenen, die mit den anwesenden Hauptrollen außerdem noch, ohne Gastsprecher, aufgenommen werden könnten, wenn wir mit den Muss-Szenen schnell fertig sind und noch Lust und Zeit haben.* Dazu gehört auch, dass ich all diese Szenen nochmal lese und mir genau vorstelle, was dabei eigentlich passiert (über das, was man am Ende hört, hinaus), weil ich garantiert ein paarmal gefragt werde und das Schreiben des Drehbuchs inzwischen zu lange her ist, um alles sofort aus dem Ärmel schütteln zu können, wie ich bei den letzten Malen peinlich berührt feststellen musste.

Nach den Aufnahmen bin ich dann noch zwei oder drei Abende damit beschäftigt, die besten Takes einer Szene bzw. der Teile einer Szene zu finden, um Regie-Gelaber am Anfang und am Ende zu bereinigen und zu einer kompletten Szene zusammenzuschneiden. Dabei gibt es dann gelegentlich einzelne Worte oder Sätze, die dann doch in anderen Takes (oder bei gesonderten Nach-Aufnahmen) besser waren, was dann sehr filigranen und relativ zeitaufwendigen Feinschnitt erfordert. Dafür ist das Ergebnis dann aber natürlich umso befriedigender.

In der vergangenen Woche hatte ich darüber hinaus noch zwei Gastsprecher zu, äh, Gast, wobei beide Aufnahmen von technischen Problemen geplagt waren: In einem Fall hatte sich ein fieses Krächzen in die Aufnahme geschlichen, das Jan aber mittels eines eigentlich für alte Schallplatten gedachten Filters größtenteils entfernen konnte, im anderen ließ sich die externe USB-Soundkarte** erst gar nicht zum Arbeiten bewegen, und nachdem das wieder ging, war das Aufnahmeprogramm verwirrt, was sich zwar mit einem einfachen Handgriff wieder geradebiegen ließ, den mir Jan aber erst zwei Tage später zeigen konnte — nämlich heute, als wir eine Not-Technikstreichelsitzung an unserem eigentlich-freien-Tag eingelegt haben.

Die zweite Hälfte der Eigentlich-war-mit-der-Technik-ja-doch-alles-in-Ordnung-Sitzung heute nutzten wir dann für das weitere Planen der Soundeffekte, wobei u.a. herauskam, dass es eigentlich sehr sinnvoll wäre, wenn ich jeden notwendigen Soundeffekt im Detail aufzähle und benenne, ganz besonders diejenigen, die zur eigentlichen Handlung gehören („Cue-Effekte“), also Tastenklicks, Türen, Schritte usw. usf.

Auch touchiert haben wir dabei das Thema Musik, über das ich wiederum letzte Woche mit Christian semi-intensiv am Telefon gesprochen habe und zu dem ich in der vergangenen Woche auf etlichen Bahnfahrten und in einem Wartezimmer diverse Notizen zur Struktur gemacht habe, was mir immer wieder das bekannte Elvis-Costello-Zitat „writing about music is like dancing about architecture“ in den Sinn brachte.

Ja, ich glaube, das sind jetzt alle Dinge, die hier im Hintergrund noch laufen, ohne dass ich bisher den Nerv hatte darüber zu bloggen. Natürlich koordiniere ich auch weiterhin Gastsprecher-Termine, wobei das langsam etwas Struktur zu bekommen scheint.

  1. * Letzteres ist morgen konkret etwas unwahrscheinlich, da wir ca. 20 Seiten Muss-Szenen haben, war aber an den zwei ganztägigen Terminen im Januar unsere Hauptbeschäftigung.
  2. ** Auf diesem Bild als der kleine Kasten oberhalb der roten Kabelschlaufe zu sehen.
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Session #3

31. Januar 2009 · 23:32
von OJ

Von den für heute geplanten vier Gastsprechern war leider nur eine da, aber momentan haben wir noch genug Szenen, die wir nur mit der Stammbesetzung bestreiten können, um dennoch einen ganzen Tag zu füllen. Das klappt aber vermutlich noch maximal ein weiteres Mal, danach sind wir dann durch und brauchen vor allem die Gastsprecher. Und ich hoffe inständig, dass wir das in Zukunft geballter organisiert bekommen und für die verbleibenden 20 Gastsprecher nicht 20 Aufnahmesitzungen durchführen müssen.

Auf jeden Fall haben wir heute wieder unseren Schnitt vom ersten Mal erreicht (23 Seiten, 15 % des Drehbuchs, in 8,5 Stunden einschließlich Mittagspause), das heißt, eigentlich sogar übertroffen, denn wir haben dabei noch ca. eine halbe Stunde lang Overdubs für einzelne Sätze oder Absätze aus Szenen von vor zwei Wochen aufgenommen, die in den 23 Seiten gar nicht enthalten sind. Anderseits wurden aber auch einzelne Minirollen mit ein, zwei Worten temporär von mir gesprochen, so dass von den 23 Seiten noch ein bisschen fehlt — aber das war vor zwei Wochen genauso.

Trotzdem haben wir jetzt insgesamt übern dicken Daumen 50 Seiten (32 %) in 20 Stunden aufgenommen, und das grobe Verhältnis „1 Seite = 1 Minute Hörspiel“ bewahrheitet sich weiterhin (wobei mit Soundeffekten noch ein bisschen dazukommen dürfte).

Weiter geht’s am Montag kurz mit Björn, der letzte Woche krank war, und dann den Sonntag darauf ohne Gastsprecher, mit fast allen verbleibenden Szenen für Folge 1, also nochmal gut 20 Seiten.

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Session #2

26. Januar 2009 · 17:21
von OJ

Der kurze Aufnahmetermin am vergangenen Samstag hat die Statistik jetzt etwas versaut, weil wir nach einer kleinen Startverzögerung auch noch jedes denkbare technische Problem — und noch ein paar neue — mitgenommen haben.

Trotzdem haben wir jetzt einen weiteren Gastsprecher, Karsten, „durch“ — Björn war leider doch schwerer ergrippt als angenommen — und in gut drei Stunden ohne nennenswerte Pausen weitere vier Minuten bzw. 4,5 Seiten im sprichwörtlichen Kasten. Darunter ist auch die Anfangsszene, auf die wir natürlich besonderen Wert gelegt haben, da sie ja gewissermaßen unser Aushängeschild ist.

Weiter geht’s am kommenden Samstag mit einem „vollen“ Aufnahmetag und ca. vier Gastsprechern, wobei zwei noch nichts von ihrem Glück wissen (aber den Tag grundsätzlich angeboten haben) und einer zwar angemailt wurde, aber noch nicht zugesagt hat. (Aber solange am Ende ein schönes Hörspiel rauskommt, telefoniere ich auch gern Leuten hinterher.)

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Das erste Mal…

17. Januar 2009 · 20:48
von OJ

Heute war der erste Aufnahmetag. Um mit etwaigen Anlaufschwierigkeiten nicht mehr Leute zu belasten als unbedingt nötig, haben wir heute nur eine Gastsprecherin eingeladen. Wirkliche Schwierigkeiten gab es zwar gar nicht — auch, weil Jan und ich die Verbesserung der Akustik mittels aufgehängter Tischdecken am Donnerstag schon mal vorbereitet und probeaufgenommen hatten –, aber es war dennoch gut, dass wir nur mit kleiner Besetzung aufgenommen haben, da sich erst im Laufe des Tages etwas Routine einstellte.

Gegen 18 Uhr wurde dann langsam klar, dass wir „durch“ waren. Wir haben zwar nur etwa die Hälfte der in dieser Besetzung möglichen Szenen aufgenommen, aber es war nie der Plan, das wirklich alles heute zu schaffen. So wissen wir jetzt, dass wir ca. 2,5 bis 3 Seiten pro Stunde aufnehmen können (bei Gastsprechern wegen deren „Warmlaufphase“ vermutlich etwas weniger), und dass ein kompletter Arbeitstag dann auch alles ist, was wir schaffen können; die Albernheit und Lachflashes (nicht, dass es sonst besonders ernst zugegangen wäre) beim Aufnehmen der vorletzten Szene, ausgelöst durch den an und für sich harmlosen Satz: „Oh… Ich hatte es mir viel größer vorgestellt“ war ein deutliches Anzeichen, langsam mal Schluss zu machen.

Weil ich ja Statistiken mag: In gut 8,5 Stunden (einschl. Mittagspause) haben wir heute etwas über 20 Seiten — etwa 15 % des Drehbuchs — aufgenommen. Der Folgetermin am kommenden Samstag (24. Januar) wird wegen diverser Ereignisse und Termine nur 7,5 Seiten und hoffentlich nicht mehr als drei Stunden umfassen, den Samstag darauf (31. Januar) wird es dann wieder ein ganzer Tag.

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